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 Betreff des Beitrags: Dauerschwindel seit 1 1/2 Jahren
BeitragVerfasst: 04. Mai 2015 11:36 
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Registriert: 30. Apr 2015 19:46
Beiträge: 2
Wohnort: Linz
Hallo liebe Leute! Ich leide seit einer Behandlung wegen Verdachts einer Reizung des Trigeminusnervs nach einer Zahnkaries das mit Gabapentin behandelt wurde und nach einer übergangenen Kehlkopfentzündung an einem Dauerschwindel, mal stärker und mal schwächer! Aber es vergeht keine Sekunde an dem der völlig weg wäre! Ich erwähne gleich das ich seit 2002 einen kalten Knoten in der Schilddrüse habe, der aber laut Ärzten damit nix zu hat! Und 2002 hatte ich auch diese Beschwerden noch nicht! Zurück zu Ende 2013! Der Dauerschwindel begann und ich machte einen Ärztemarathon: Hausarzt (mehrere Blutbilder, man fand erhöhtes Bilirubin, soll Morbus Meulengracht sein), HNO, Zahnarzt, Heilpraktiker (der meinte mein Atlaswirbel sitzt falsch und er drehte da rum, der war auch Chiropraktiker), Orthopäde, Neurologe (EEG, Schädel-MRT), Psychiater, Psychotherapie, Physiotherapie, Osteopath und Internist (EKG, 24h-EKG, Belastungs-EKG, Herzultraschall)! Alles soweit ohne Befund! Was ich seitdem Zeitpunkt des Schwindels habe ist er ein sehr niedriger Ruhepuls (45 - 55)! Ich bin 33 Jahre, 1,85 cm groß und kein Sportler! An Tagen wo der Puls bei 60 und drüber liegt, was sehr selten ist, ist der Schwindel und das Gefühl als würde ich ohnmächtig werden besser! Es waren nicht mal Alle Untersuchungen abgeschlossen, kam man zu der Diagnose Angst- und Panikstörung mit phobischen Schwankschwindel! Ich bekam Antidepressiva (Sertralin) und das war mein Ende! Der Schwindel wurde stärker, Schlaflosigkeit (schlafen ist seit 1 1/2 Jahren ohnehin sehr schlecht), Übelkeit usw.! Nach 5 Wochen wurde abgesetzt und ich bekam Mirtazapin! Jetzt kam innere Unruhe dazu, Panikattacken (bei 50 Puls?), Ängste, Benommenheit und gangstörungen! Bin gerade dabei das Mirtazapin auszuschleichen! Seit Monaten will ich das meine SD-Antikörper durchsucht werden, nur wird das nicht gemacht! Ich vermute das ich ein Problem mit der Schilddrüse habe! Die Antidepressiva brachten nur Verschlimmerung und auch die Psychotherapie (über 9 Monate) brachte gar nix! Ich stelle mal meine letzten SD-Werte vom Blutbild (April 2015) hier rein: TSH 1,48 (0,35 - 4,0) / Freies T4 0,87 (0,7 - 2,0) / freies T3 2,80 (1,71 - 3,71)! Ultraschall Untersuchung der Schilddrüse vom Internisten im September 2014: TSH 2,654 (0,4 - 4,0): Im Bereich des Isthmus dominanter Knoten mit 2,2 * 3,0 cm im Querschnitt! Schollige Aufprall, sekundär regressive Veränderungen. Grobschollige Sonomorphologie des Parenchyms beider Schilddrüsenlappen, dabei kleinste stippchenförmige echoarme Areale! Ich lies mal im August 2014 mein Vitamin-D überprüfen und der Wert war bei 27,4 (20 - 120)! Weitere Blutbildwerte: (August 2014) TSH 1,42 (0,35 - 4,0) / freies T4 1,00 (0,7 - 2,0) / freies T3 2,92 (1,71 - 3,71) : (Juni 2014) TSH 1,26 (0,35 - 4,0) / freies T4 1,09 (0,7 - 2,0) / freies T3 2,75 (1,71 - 3,71) : (November 2013) TSH 1,76 (0,35 - 4,0)! Damalige Diagnose vom kalten Knoten im Juli 2002: TSH 2,43 (0,40 - 4,00) / FT4 18,2 (10,0 - 25,0) / FT3 5,6 (2,8 - 8,0) / TAK <10 (-<50) / Tg 157,1 (-<35,0)! Befund: 99m Tc Szintigraphie (2,0 mCi) Kalter Isthmusknoten, sonst nicht vergrößerte, unauffällige speichernde SD (TcTU global 1,79 %)! Sonographie: Re. Lappen: Echonormal 60*15*13 mm (6 ml). Li. Lappen: Echonormal 49*14*13 mm (4,5 ml), im Isthmus echoarmer Knoten 32*28*17 mm (8,3 ml)! Ich persönlich habe Angst vor einer Hashimoto-Erkrankung oder so! Lg Daniel


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauerschwindel seit 1 1/2 Jahren
BeitragVerfasst: 04. Mai 2015 19:00 
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Registriert: 25. Dez 2013 18:38
Beiträge: 27
Hallo Daniel,

ob dein Schwindel mit der Schilddrüse zusammenhängt, kann ich leider nicht beurteilen,möchte
dir aber erzählen, dass ich (es ist schon lange her, mindestens 10 Jahre) auch immer wieder
Schwindelattacken hatte. Es kam heraus, dass im Innenohr sog. Kristalle ( näheres findest du im
Internet) nicht richtig "lagen", es gibt im Internet Anweisungen, wie man den Kopf lagern bzw.
"schütteln" muss, damit die Kristalle wieder in die richtige Lage kommen. (Leider weiß ich die genaue
Internet-Adresse nicht mehr).
Du hast recht, auch bei mir wurden Antidepressiva probiert, die nicht geholfen haben und alles nur
noch schlimmer machten. Wegen des Schwindels wurde noch empfohlen, auf den Blutdruck zu achten,
da dieser auch Schwindel auslösen kann, dann sollte ich "Vertirosan B6" probieren, geholfen hat mir aber nur das homöopathische Mittel VERTIGOHEEL. Vielleicht magst du es mal damit versuchen.
Auch eiskaltes Wasser einige Minuten über beide Unterarme laufen lassen, soll helfen.

Ich wünsche dir baldige Besserung, herzlichst
Schlittenhund


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauerschwindel seit 1 1/2 Jahren
BeitragVerfasst: 18. Mai 2015 17:22 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Dein Verdacht ist gerechtfertigt. Beim Mann sind 25 ml SD-Gesamtvolumen normal. Du hast nur noch 10 ml. Deine SD ist also verkleinert. Nur Hashimoto führt zur/zum langsamen Verkleinerung/Auffressen der SD durch das Immunsystem.

Du hast echoarme Bereiche bereits im Ultraschall diagnostiziert bekommen. Du hast ein erhöhtes TG. Das spricht für Hashimoto. DAS kann sehr gut der Grund für deinen niedrigen Puls udn deinen Schwindel sowei jetzt zunehmend auch angst udn Panikattacken sein. Es kann sogar der Grund für deinen Knoten in der SD UND deine Sportunlust langfristig bereits sein.

Dein freies T4 ist meist ziemlich grottig, nahe der Untergrenze. Es sollte idealerweise über 50% liegen. Du solltest Thyroxin bekommen statt Antidepressiva, die meist sogar kontraproduktiv bis kontraindiziert sind..siehe in Beipackzettel/Fachinformation, Hinweise zu SD-Unterfunktion/Hypothyreose.

Vitamin D solltest du auch substituieren. Lass dir Dekristol 20.000 I.E. vomn Arzt verordnen. Allgemein langt eine Kapsel pro Woche.

Poche auf den erhöhrten TG-Wert, markere das Wörtchen "echoarm", gleichbedeutend ist "sekundär regressive veränderungen" als weitere Beweise für Hashimoto. Keine VERGRÖSSERUNG aber dafür eine deutliche VERKLEINERUNG wurde gemessen, nämlich nur 10 statt der üblichen 25 ml gesamtvolumen.

Mache die Ärzte darauf aufmerksam dass dein fT4 fast immer an der Untergrenze rumdümpelt. Fordere eine Einstellung mit Thyroxin, lehne JOD strikt ab. Zähle den Ärzten auf, welche Angehörige an einer Autoimmunerkrankung leiden. Da nicht jeder Arzt sein augenmerk darauf richtet, kann es Regionen geben wo nicht eine diagnostiziert worden ist. Also auch wenn du damit nicht aufwanrten kannst muss es nicht heissen dass in deiner Familie die Prädisposition für Autoimmunerkrankungen NICHT vererbt wird. 40% der Bevölkerung teilen dieses Schicksal in D.

Zeitnah richtig dosiert mit Thyroxin ist der hashimoto eine relativ verträgliche Erkrnakung. Erst wenn die SD kleiner 5ml geschrumpft ist wirds schwierriger...und dann nochmal wenn sie ganz weg ist. je früher du einen kompetenden Arzt dafür findest umso besser.

Bei jeder Blutabnahme kannst du die Antikörper mitbestimmen lassen...sage dass du es selber bezahlst, wenn es Probleme geben sollte. Wenn es aber schonmal positiv war sollte es jetzt auch die krankenkasse zahlen.


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