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 Betreff des Beitrags: Schilddrüsenknoten 2,5cm und 1cm
BeitragVerfasst: 18. Sep 2015 19:08 
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Registriert: 15. Aug 2015 22:48
Beiträge: 10
Wohnort: Salzburg
Hallo zusammen,

vor ein paar Tagen wurde bei meiner Mutter durch Zufall ein 2,5cm und 1cm großer Knoten in der Schilddrüse entdeckt.

Ihre Symptome sind Bluthochdruck (geht trotz Medis nicht runter), Schlafstörungen, Osteoporose

Bei einer Blutuntersuchung vor ca. 1 Monat wurde der TSH auf 0,86 gemessen und vermute Sie hat wie ich eine Überfunktion...

Nun soll sie natürlich dringend zum Arzt...

...welchen Arzt könnt ihr empfehlen in Wien (1230)?

Krankenhaus werden wahrscheinlich sehr lange Wartezeiten sein?!?!

Vielen Dank schon mal

mache mir bei der Größe des Knoten ein bisschen Sorgen :(


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BeitragVerfasst: 18. Sep 2015 22:41 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Der TSH ist OK. Die anderen werte braucht man noch.

Oft wird Thyroxin gegeben gegen die Knoten, also eher gegen Unterfunktion.

Schlafstörungen und Bluthochdruck können auch von Unterfunktion kommen.

Sie soll Brennesseltee versuchen gegen ihren Bluthochdruck.
Vitamin braucht sie wegen der Osteoporose auf jeden Fall. Bekommt sie schon Dekristol 20.000 zusammen mit Magnesium?


Hashimoto macht gern Zysten udn Knoten udn Myome. Hat sie mal Myome gehabt, evt sogar Operation dagegen?

Frag sie mal ob sie geräuschvoll(laut) pubsen kann?

Messt ihre Körpertemperatur 3x tägl. an 3 Tagen und mittelt das. Was kommt raus.


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BeitragVerfasst: 19. Sep 2015 10:15 
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Registriert: 15. Aug 2015 22:48
Beiträge: 10
Wohnort: Salzburg
Hallo Melissa,

Danke dir!!!

sie hatte letzte Woche eine Carotis Ultraschalluntersuchung und dabei wurde der große Knoten entdeckt. Die Ärztin hat sofort die Schilddrüse geschallt und sie überwiesen.

Jetzt würden wir einen guten Arzt in Wien, bevorzugt im Süden, suchen.

Das mit dem Brennesseltee werde ich ihr gleich sagen...
Vitamin D3 Mangel hat Sie und Magnesium nimmt sie auch schon beides seit Jahren.
Dekristol 20.000 werde ich Sie fragen...

LG Dixi


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2015 7:10 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Habt Ihr unter http://www.top-docs.de geschaut? Oder beschränkt sich das nur auf Deutschland?

Es ist oft nicht leicht einen guten Arzt wegen der Schilddrüse zu finden.

Wenn ihr einen Ultraschall habt, dann lasst Euch die befunde mittels Arztbrief vom Hausarzt ausdrucken. Es ist wichtig z.B. die Gesamtgrösse der SD auch zu kennen. Leider fopkussieren viele Ärzte mehr auf Knoten und Vergrösserung der Schilddrüse. Die Probleme des Hashimoto werden immer noch häufig zu wenig berücksichtigt in der deutschsprachigen Medizin. Man kann nicht glauben wie oberflächlich und missverständlich die Ärzte da vorgehen und formulieren DÜRFEN. Aber wo kein Kläger da kein Richter.

Die Normbereiche sind in Deutschland seid der Veröffentlichung einer grossen Studie von 2002 bisher IMMER noch nicht reformiert worden. Wir leben mit einer Schilddrüsen-Medizin aus dem letzten Jahrtausend. siehe Thyreotropin Wikipedia

Dass Hashimoto heute gern für Knotenbildung verantwortlich ist und dass man mit Thyroxinsubstitution da sehr gute Ergebnisse erzielen kann, wissen auch noch zu wenig Ärzte.

Man muss sich also als Betroffener schneller selber einlesen, fortbilden..auch damit man veraltete oder falsche Therapie-Entscheidungen der Ärzte sofort erkennen und bei Bedarf ABLEHNEN kann.

Es wird 7x mehr an den SD in Deutschland operiert als anderswo. Dabei ist die SD so ein wichtiges Organ. Totaloperationen soll man tunlichst vermeiden. Und auch sonst ist der akute Handlungsbedarf selten so eilig, als dass man nicht noch 2-6 Zweitmeinungen einholen könnte.*)

Ich empfehle, sich das Buch "Internistische Therapie" von Wolff und Weihrauch zu kaufen (gebraucht bei amazon sehr günstig)...dort unter ->Hypothyreose nachschlagen und deren ->Therapie.

Liegt bei Dir immer noch eine echte Überfunktion vor? Dazu muss der TSH erniedrigt sein(deutlich unter 0,3). UND der fT3 deutlich ÜBER der Norm liegen.

Allzuoft diagnostizieren Ärzte eine Überfunktion udn zerstören die SD, dabei ist es eine autoimmune Sache, bei der das eigene Immunsystem irgednwann selber die SD komplett auffrisst. Und da wirken die Methoden der Ärzte nur krankheitsbeschleunigend.

Wer aber in der Immunologie wenig bis gar nicht aufgepasst hat, Autoimmunerkrankungen im Studium vernachlässigt hat, der behandelt stumpfsinnig nur nach TSH und diagnostiziert voreilig "Überfunktion" wo vielelicht gar keine ist.

Ja, viele Ärzte missverstehen autoaggressive Schübe der neuen Volkskrankheit Hashimoto und reduzieren die Thyroxindosierung in unphysiologische Bereiche (vergleiche da immer im Buch "Internistische Therapie" von Wolff/Weihrauch) und wundern sich dann warum es immer schlimmer wird, die Autoaggression immer stärker, Schübe häufiger, Antikörper höher werden....ein Blick in diese grüne Internisten-Fibel könnte viel Unsinn verhindern. Besser man hat sie als SD-Patient selber zum Nachschlagen. Nicht beeindrucken lassen vom Mediziner-Latein. Unter Therapie der Hypothyreose steht alles ganz allgemeinverständlich. Auch in der Fachinformation für Thyroxin, die man heute gottseidank im Internet findet und sich ausdrucken kann.

Bei Schilddrüsenproblemen muss man heute besser bescheid wissen als die Ärzte. Diagnosen udn Blutbilder immer ausdrucken lasssen. Auf exakte Ergebnisse achten, z.B. Grösse der SD in Millilitern!!! Da werden Begriffe wie "normalgross" inflationär benutzt seitens der Ärzte. Und auch eine Hausarzt missversteht sowas leicht als ENTWARNUNG...dabei heisst es nur keine VERGRÖSSERUNG feststellbar. Heute ist aber das Hauptproblem der hashimoto udn damit eine Verkleinerung der SD. Da kommt es auf jeden Milliliter an, der dir erhalten bleibt. Schneller Abbau ist auch ein zeichen dass eine Therpaie suboptimal oder gar schlecht gewesen ist. Hohe Antikörper zeigen auch dass was noch im Argen ist.

Selen beruhigt die Autoaggression.

Alle 7 Jahre erneuert sich der Knochen einmal komplett. Kann sein dass sie schon viel länger an eienr SD-Unterfunktion leidet und DAS die eigentliche Ursahce ist für ihre Osteoporose. Das bedingt auch Vitamin D-Mangel, Hypercholesterinämie uvm.


*) Eine wahre Begebenheit: Ein Arzt hatte sich sehrin eine Frau mit Kropf verliebt. Natürlich wollte er ihr medizinisch und ästhetisch helfen und liess ihre SD komplett entfernen. Ein halbes Jahr später war sie tod.

Noch heute werden in Deutschland 7x mehr SD-Operationen durchgeführt als in den meisten anderen Ländern!

Durch solche privaten Erfahrungen können Ärzte dann doch tatsächlich auch beim häufig übersehenen, bagatellisierten, vernachlässigten Thema Schilddrüse dazulernen. Viele meinen leider auch (oder lernen sowas an der Uni?), die Substition mit Thyroxin wäre so ein Klacks, dass sie sich oft zeitlebens gar nicht wirklich mit diesem Thema befassen wollen.


Auch bei Dir wäre es statistisch serh wahrscheinlich dass auch du an Hahsimoto leidest...die anfängliche vielelicht wirklich existierende Überfunktion nur der Beginn des Hashimoto war, die Hashitoxikose.


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2015 15:36 
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Hallo Melissa,

meine Mutter versucht morgen mal im Gesundheitszentrum einen Termin zu bekommen und dann sehen wir weiter...

bei mir wurden die Antikörper für Hashi letztens gemessen die sind alle in Ordnung, den TRAK Wert für MB erfahre ich am Donnerstag.

Bei mir schwimmt der TSH Wert immer zwischen 0,20 - 0,81 und beim letzten Mal wurde zum ersten Mal der fT3 mitgemessen der eben 10,4 pmol/l (3,0-6,8) war.

Was hast du damals mit Autonomen Knoten gemeint? Heißer Knoten? Nein, habe kalte Knoten was ich weiß sonst hätten die Ärzte doch zu einer Radiojodtherapie oder OP geraten?!?!

Aber kannst du mir hier vielleicht helfen?:

Re echonormaler SD Lappen: 1,75 : 1,01 : 3,28 mU/l
li median echoverminderter Knoten: 0,74 : 0,37 : 0,5cm

Dankeschön :D


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BeitragVerfasst: 20. Sep 2015 17:09 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
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GUT dass du weiter nachforschst!!!


Dein fT3- klingt wie Überfunktion
Dein TSH ist bilderbuchmässig und klingt wie Euthyreose. Die meisten Ärzte würden also sagen: "Mit SD ist ALLES OK!"

Interessant wäre jetzt den fT4-Wert zu wissen.

20% der Hashimot´ler zeigen keine der derzeit in den üblichen Testsystemen detektierbare Antikörper. Hashimoto würde ich also bei dir KEINESWEGS ausschliessen können.

Wenn es kalte Knoten sind und du zuviel fT3 hast.. das könnte Autoaggression bedeuten...ein autoimmuner Schub.

Das sind Krisenzeiten für Ärzte - leider unbewusst, denn sie agieren hier ohne Skrupel FALSCH...weil sie zuwenig Immunologie gelernt haben im Studium.

Der Patient muss das Unwissen der Ärzte ausbaden...ausser er kümmert sich vehement um die richtige Diagnose und Therapie SELBER!

GUT dass man jetzt NOCH nach den MB-Antikörpern schaut..

GUT dass keine Radiojodtherapie oder SD-Total- OP erfolgt ist!!!!!


Zuletzt geändert von Melissa am 21. Sep 2015 7:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20. Sep 2015 19:06 
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Der fT4 war 1,50 mg/dl (0,96-1,70)


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BeitragVerfasst: 21. Sep 2015 7:26 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Komisch..auch dein fT4-wert ist IN der Norm, in der oberen Hälfte der Norm also auch GUT.

Wie geht es dir denn? Welche Symptome hast du zu beklagen? Was ist schon löänger im Argen sodass du dich vielleicht dogar schon dran GEWÖHNT hast. Wie ist dein gewicht zur Grösse? Bist du normalgewichtig?


Vielleicht war das nur ein einmaliger Mess arte fact in der fT3-Probe. Sowas passiert häufiger als gedacht. Ärzte die zuwenig im Labor selber gearbeitet haben berücksichtigen die Möglichkeit von Messfehlern nicht häufig genug. Man sollte im Zweifel immer erstmal die Messung wiederholen. Blutabnahme idealerweise in der 2. Zyklushälfte, später am Tag. Morgens früh und in der ersten zyklushälfte insbesopndere nach einem schönen langen sonnigen Sommer können so super Werte ergeben, dass der Arzt garantiert keien Schieflage erkennen kann.

Das sollte man jetzt in keiner Weise interpretieren. In drei Monaten nochmal diese Werte bestimmen, solange keine Not besteht. Ein Symptomentagebuch führen, Zykluslänge dokumentieren, Tempertur messen täglich. In der Verwandtschaft forschen, wer autoimmunkrank ist, weisse Flecken auf den Armen hat, Psoriais, MS, Diabethes Typ I, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa, rheumatoide arthritis....

Vitamin D substituieren, dafür den arzt/sprechstundenhilfe um ein Privatrezept für Dekristol bitten...das bekommt man ohne viel nachfragen...musst du allerdings dann auch selber zahlen. Das sollte aber wie auch Selen autoimmune Vorgänge beruhigen können soweit möglich. Der Rest muss dann irgendwann über die Einstellung der SD erfolgen. Bist du schon länger SD-Patient? Wenn ja, welche Therapie bekommst du?

Nimmst du die Pille? Oder Aspirin

Wie hoch ist dein Cholesterinspiegel? Früher haben die Ärzte gern vom Cholesterinspiegel auf die schilddürse geschlossen. Aber weil zu hoher Cholesterionspiegel so häufig ist hat die Pharmaindustrie flux einen Cholesterinsenker erfunden...und seither sind die Ärzte auf diesem auge blind geworden. Cholesterinsenker sind die weltwei am meisten verkauften Arzneimittel. Glückwunsch an die Pharmaindustrie, die wohl den einzigen Nutzen daraus ziehen.


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BeitragVerfasst: 22. Sep 2015 11:24 
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Registriert: 07. Jul 2015 14:27
Beiträge: 545
wegen arzt in wien, ich bin bei dr. handgriff im 1. is allerdings privat. mödling soll gar nicht zu empfehlen sein was man so hört, zettnigs praxis würde ich persönlich auch ned so wirklich weiter empfehlen (da solls angeblich gute leute geben aber die ärztin bei der ich war war ein alptraum)


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