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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 09. Mär 2016 10:27 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
fT4 ist um die 50%...noch nicht dramatisch..ABER das eigentlich wirklich wichtige stoffwechselaktive fT3 ist unterirdisch..fast Unterkante...hier zeigt sich der Handlungsbedarf. das sollte all deien Symptome bestätigen! fT3 ist wichtiger als TSH, fT4 und TPO. Bei einer Umfrage, was denn das eigentliche stoffwechselaktive Schilddrüsenhormon sei, haben allerdings die meisten Ärzte geschaut wie ein Auto.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 09. Mär 2016 13:15 
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Registriert: 05. Mär 2016 18:39
Beiträge: 19
hallo melissa,
das würde ja bedeuteten, dass ich in einer unterfunktion bin und auf keinem Fall die dosis reduzieren sollte, oder liege ich da falsch?

Unruhe, Schwitzen und Schlaflosigkeit ist doch eher überfunktion soweit ich weiß.

ich kenn mich bald nicht mehr aus. :roll:

Liebe Grüße
Maria


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 09. Mär 2016 15:28 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Ja, das verstehe ich. Ich werde im tiefsten winter auch immer wieder mal verwirrt. Im tiefsten winter gehst den SD-Kranken oft schlechter. Wir müssen uns viel mehr päppeln und vorbeugen. Aber mit superguter Einstellung der Hormone kann es sein, dass wir sogar wenig heizen müssen und ohne Erkältung über den Winter kommen. In so eine ideal stabile Phase zu kommen, brauchts oft Zeit..insbesondere wenn die Dosisfindung noch nicht ganz abgeschlossen sein könnte. Im Winter essen wir weniger frisches gemüse, weniger frische Kräuter, weniger Vitamin D, Magnesiummangel.. sowas macht ein hibbeliges Herz und Schlaflosigkeit. SONNE senkt den Blutdruck! Gehe raus in die sonne sooft sie scheint und du kannst.

Schlaflosigkeit, Unruhe und schwitzen habe ich alles bekommen als mir meine langzeitsuffizioente Thyroxindosis wegen dauersupprimiertem TSH reduziert wurde. Erst hielten es alle für Überfunktionsysymtome bis ich dann nach einem jahr fast 20 Kilo zugenommen hatte..da konnte dann der 10. arzt die ich nur auf Schilddrüse selektioniert hatte ganz einfach UNTERFUNKTION trotz supprimiertem TSH diagnostizieren..eer erhöhte bis fT3 und ft4 schön weit oben in der Norm lagen. Der fT4 hüpft manchmal nach deinem schönen langen heissen Sommer auch sogar mal über die Obergrenze.

Ich habe ein Umwandlungsstörung und bekomme Novothyral mit dazu.

Da dein fT4 so vergleichsweise niedrig ist udn steigerungsfähig würde ichs zunächst mit eienr Steigerung von thyroxin versuchen..der fT3 sollte nachkommen. Wenn du schon länger Probleme hast und die Dosisfindung ewig schon passiert wäre könnte man auch bei Dir mal Novothral versuchen. Leider können wenig Ärzte biosher schon damit umgehen...viele senken danach panisch die Dosis weil der TSh supprimiert mit Novothral...bei mir ist das wurscht, weil der TSH ssoundso nicht mehr funktioniert bei mir, dauersupprimiert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 13. Mär 2016 12:54 
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Registriert: 05. Mär 2016 18:39
Beiträge: 19
Hallo alle zusammen,

Ich habe heute auf 94 mcg erhöht. Es geht mir seit zwei Stunden nach der Einnahme wesentlich besser. Vielleicht bin ich doch noch zu sehr in der unterfunktion. Werde euch auf dem laufenden halten.
Wenn es so ist, dann frage ich mich schon, warum ich lt. Arzt -angeblich hat er sich auf schilddrüsen erkrankunge spezialisiert - erst im Juli zur Kontrolle soll.

Schönen Sonntag
Maria


Zuletzt geändert von maria1956 am 14. Mär 2016 21:40, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 13. Mär 2016 18:23 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Freut mich, Danke für die Information!
Ja, halte uns auf dem laufenden.
Jeder der so aufgeklärt mitarbeitet und dann seinem Arzt fundiert Feed back geben kann, hilft mit dass es den Nachfolgenden Leidensgenossen nicht mehr so gehen MUSS.

Alle schlechteingestellten werden entweder unkonzentriert bis dement oder aggressiv....beides hilft nicht dem Arzt zum besseren Verständnis der Erkrankung/Situation. Meist kommen dann noch /deswegen) andere Symptome hinzu, sodass der Arzt komplett die Schilddrüse aus den Augen verlieren kann. Anders kann ich mir nicht erklären, warum keine oder so schlechte Standards fast überall zu finden sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 14. Mär 2016 21:36 
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Registriert: 05. Mär 2016 18:39
Beiträge: 19
Schönen Abend,

Also ich wollte euch auf dem laufenden halten:

Heute morgen wieder meine Dosis wie gestern, danach ging es los.
Schweißausbrüche
Durchfall
Unruhe, dass ich dachte, es zerreißt mich gleich

Ab zum Arzt

EKG in Ordnung
Blutdruck 154/109
Puls 83

Jetzt muss ich runter auf 50mcg

Anscheinend arbeitet mein rechter Lappen so gut, dass ich einfach mit einer geringen Menge auskomme.

Einige Tage absetzen und dann wenn alle Symptome weg sind mit 25mcg beginnen und langsam steigern.
Neuerliche blutabnahme Anfang April geplant.

Jetzt hab ich in einem anderen Forum gelesen, dass einige Leute wegen Unverträglichkeit abgesetzt haben und selbst nach zehn Jahren keine Probleme haben.
Fazit: alles ist möglich

Liebe Grüße
Maria


Zuletzt geändert von maria1956 am 20. Mär 2016 19:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 20. Mär 2016 17:49 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Die SD ist ein extrem unwägbares Organ. Und sie trixt auch noch ewig aus schlechter Ausgangssituation gute Körperfunktionen hin, auch die Blutwerte sehen dreiviertel der Zeit gut aus..nur JETZT im Frühjahr fallen Schieflagen eher auf. Ohne Blutwerte würde ich wenn es irgend geht gar keine Dosisentscheidungen insbesondere Änderung in die entgegengesetzte Richtung machen mit heutiger Erfahrung.

Wielange nimmst du schon diese Dosis? Wenn du nur einmal solche zugegeben heftigeren Symptome hast, dann ist es manchmal voreilig gleich extreme Therapieveränderungen zu entscheiden und zu realsisieren. Man sollte erst nachvollziehen können, warum das so passiert ist.

Manchmal hat man länger gefastet oder sonstwie was anderes (Fisch, Fast food oder zu viel oder zu wenig....) gegessen, oder ein Antibiotikum wegen Wintergrippe hat die Darmflora kaputtgemacht. Was gibt es noch für Gründe? Hormonschwankungen während des Zykluss, Vitamin D(Mangel?), man hat (z.B. am Wochenende) gefeiert und zu tief ins Glas geschaut. Ein Virus, Darmgrippe, Salmonellen...
Manchmal langt ein extremer Wetterumschwung die Verdauung total durcheinander zu bringen, wenn man hormonell noch nicht ganz stabilisiert ist. Und gerade bei der Schilddrüse kann das Monate dauern bis dahin.
Manchmal macht auch Thyroxin-Unterdosierung Symptome wie Überfunktion oder Überdosierung. Kann sogar sein, dass die 50µg jetzt einen autoaggressiven Schub ausgelöst haben..der dann Überfunktion macht. Aber die Ursache war vielleicht die Unterdosierung mit Thyroxin.

Wie gross war deine SD jetzt nach der OP?

Manchen Patienten hilft es, wenn sie das Thyroxin nachts zum Schlafengehen einnehmen. Dann überschlafen sie sie Anfangsverschlimmerungen, die bei der "Dosisfindung" nicht selten sind.

Der Begriff "Dosisfindung" sollte aufhorchen lassen! Meistens ist man mit 25 oder 50µg erst am Anfang der Dosisfindung! Für kaum jemanden sollte 50µg als (vorläufige) Dauerlösung ausreichen können.

In der Fachinformation steht für die 50µg-Dosierung drin "INITIAL". Der aufmerksame Leser versteht da, dass es nur als eine Einstiegsdosierung gedacht ist vom Hersteller.

Dein Arzt hat sicher die riesigen Zulassungsstudien nicht selber gemacht. Die "Mode" derzeit viele Patienten auf nur 50µg zu belassen sollte hinterfragt werden. Jeder dieser Patienten sollte seinen Arzt fragen, warum für ihn nicht der Regeldosisbereich 100-200µg gelten soll. 1,5µg/Kg Körpergewicht sollte man MINDESTENS erreichen als Dauerlösung.

ICH würde mich das so einfach nicht trauen, was dein Arzt da jetzt für Dich entschieden hat. Auch wenn das insbesondere für den Laien leicht nachvollziehbar erscheint. Wie gesagt, die SD trixt, oft macht sie paradoxe Reaktionen.

Kann es sein, dass du die Antibabypille neu einnimmst oder gewechselt hast?

Ich würde Progesteron, Selen und Vitamin D auch noch in die Überlegungen miteinbeziehen wollen.

Standarddosisbereich liegt zwischen 100-200µg Tagesdosis für Erwachsene mit Restschilddrüse.

Mary Shomon schreibt in ihrem empfehlenswerten Buch: "Die gesunde Schilddrüse", dass zu wenig Thyroxin generell mehr Probleme verursacht als etwas höhere Dosierungen. Der Körper hat sehr viele Möglichkeiten ein "Zuviel" dieser Hormone unwirksam zu machen. Aber wenn Thyroxin überall fehlt, a)weil zu wenig eigenes SD-Volumen vorhanden ist UND b) zudem zuwenig Thyroxin substituiert wird, ann muss die kranke Schilddrüse oft zu sehr die Eigenproduktion anwerfen, was oft Chaos verursacht. Lieber etwas grosszüger substituieren und damit die kranke SD entlasten oder gar in Urlaub schicken, dann bleibt sie als Notreserve für schlechte Zeiten noch lange erhalten. Ansonsten fackelt dein REST Schilddrüse auch noch schnell ab.

Paradoxerweise beruhigen sich deien symptome wahrscheinlich wenn du Thyroxin reduzierst. Das bestärkt Patient und Arzt oft in dieser Handlungsweise.

Man muss nicht direkt wahrnehmen, wenn du jetzt falsch dosierst/dosiert wirst. Das wird oft erst viele Monate wenn nicht Jahre später auffällig, weil die SD dann deutlich kleiner geworden ist.

60% der Schilddrüsenkranken sollen falsch mit Thyroxin eingestellt sein, die überwiegende Mehrzahl ist UNTERDOSIERT. http://www.endokrinologie.net/presse/detail_79.html

So manch eine Operation könnte eingespart werden, wenn Thyroxin besser eingesetzt werden würde.

Und angesichts der Tatsache dass viele schlecht eingestellt dauersymptomatisch persistieren ist es manchmal tatsächlich besser gar nicht zu therapieren als suboptimal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 20. Mär 2016 19:10 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Vielleicht hattest du Stress wegen Überarbeitung oder Mobbing im Job. Oder in der Partnerschaft oder in der Familie? DAS kann all deine Symptome ausgelöst haben. Supereingestellte Schilddrüsenspatienten werden auch wieder stressresistenter. Bis dahin muss man aber Geduld haben und aktiv mitarbeiten, dass die Dosisfindung erfolgreich weiter verläuft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 20. Mär 2016 19:37 
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Registriert: 05. Mär 2016 18:39
Beiträge: 19
Hallo Melissa,

wie kommt es eigentlich, dass du so ein umfangreiches Wissen über SD hast und Medikamentenempfehlungen abgeben kannst? Hast Du Ärztin oder Arzt studiert? Oder eine sonstige medizinische Fachrichtung in Bezug auf SD Themen studiert?


Ich werde mich jedenfalls an die Abmachung mit meinem Arzt halten und bei der nächsten Blutabnahme wird man die Werte sehen. Da mein linker Lappen durch den kalten Knoten ohnehin nicht viel Hormone produzierte und ich trotzdem sehr gute Werte hatte und es mir gut ging, kann es durchaus möglich sein, dass mein rechter Lappen zwar eine Unterstützung braucht, doch vielleicht nur eine minimale, da er vor der OP auch bereits den Großteil der Hormonproduktion übernommen hat.

Übrigens kenne ich einige Leute, denen auch nur ein Lappen entfernt wurde, die auch mit 50 mcg seit Jahren gut eingestellt sind.

Ich habe aber gestern wiederum von einer Hashi Patientin erfahren, dass sie von tgl. 125 mcg auf abwechselnd 125mcg/100mcg reduzieren musste, weil ihre Werte total schlecht waren. Sie hat davon selbst nichts mitbekommen, doch wurde dies bei der Kontrolle deutlich.

Man sieht also, dass jeder Mensch anders reagiert und es keine Normdosierung gibt.

Noch einen schönen Sonntag Abend
Maria

PS: Ich habe weder eine Grippe noch hatte ich einen ausschweifenden Abend am Vortag, nehme keine Pille und der Wechsel ist auch bereits lange abgeschlossen (letzte Periode vor mehr als 10 Jahren). Ich hatte auch keinerlei Stress.

Die Dosis von 75mcg nahm ich drei Monate lang und die Beschwerden begannen vor zwei Monaten bis sie eben jetzt ihren Höhepunkt fanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Euthyrox nach SD-Operation
BeitragVerfasst: 20. Mär 2016 21:56 
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Registriert: 27. Nov 2010 15:01
Beiträge: 186
Hallo Maria,

ich finde das eine gute Idee, Dich an die Abmachung mit Deinem Arzt zu halten und die Werte der nächsten Kontrolle abzuwarten. Es tut mir leid, dass Dir das mit dem Blutdruck passiert ist. Ich wünsche Dir, dass Du bald eine Besserung merkst und schnell Deine Wohlfühldosis findest.

Viele Grüße
Charlotte, die auch nicht die hier so oft propagierten 1,5µg pro kg Thyroxin nimmt.


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