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BeitragVerfasst: 29. Aug 2016 15:14 
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Registriert: 07. Jul 2015 14:27
Beiträge: 539
Ellen72 hat geschrieben:
snooperl hat geschrieben:
den TSH kann man nach Jahrelanger Einnamhme egal ob Jod/LT/LT+Jod nämlich generell kübeln

Das stimmt nicht.
Ob ein TSH-Wert richtig anzeigt, liegt am Messverfahren.
Ich habe Werte von 3 Laboren mit 3 unterschiedlichen Testverfahren. Bei zwei Laboren passt er nicht, nur bei einem Labor zeigt er richtig an.

LG Ellen



naja die sache ist halt die, dass bei LT einnahme (noch schlimmer ist es bei T3 einnahme zugegebener massen) der regelkreis aus dem lot kommt weil man künstliche spitzen erzeugt (ganzes T4 wird in der früh zugeführt anstatt langsam über den tag produziert) und da passierts sehr sehr oft, dass der TSH ganz und gar nicht mehr aussagekräftig ist. oder wie erklärst du mir das phänomen, dass schon 25LT den TSH "schönt" die UF aber weiterhin kräftigst besteht??


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2016 9:37 
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Registriert: 22. Aug 2016 8:58
Beiträge: 38
snooperl hat geschrieben:
oder wie erklärst du mir das phänomen, dass schon 25LT den TSH "schönt" die UF aber weiterhin kräftigst besteht??

Das scheint aber auch nur am Anfang der Einnahme zu sein, später erhöht sich der TSH wieder.
Zumindest war das bei mir so.
Ich möchte (und kann) darüber nichts weiteres schreiben.
Nur so viel:
Beide Werte von mir OHNE LT-Einnahme, aber 2 unterschiedliche Labore.
Labor 1:
TSH 1,34
ft4 14,8 pmol/l (11,5-22,7) 29,46%

Labor 2:
TSH 2,97
ft4 15,4 pmol/l (12-22) 34%

Wie kannst du dir diese TSH-Werte erklären, wenn es nicht an unterschiedlichen Testverfahren liegt?
Bei mir ändert sich der TSH durch den ft4-Wert und nicht durch den ft3-Wert. Dieser ist für mich unrelevant.

und noch ein Beispiel eines 3. Labores MIT LT-Einnahme, vor BE weggelassen:
TSH 1,66
ft4 1,92 ng/dl (0,9-1,7)

Darauf folgt für mich, 2 Labore erzeugen falsche TSH-Werte, 1 Labor erzeugt richtige TSH-Werte (Ich habe noch mehr, um das zu belegen, aber ich denke die o. g. Werte reichen aus).

LG Ellen


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2016 13:33 
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Registriert: 07. Jul 2015 14:27
Beiträge: 539
Mir wurde es so erklärt, dass der TSH der einzige Wert ist dessen Verfahren genormt ist, darum braucht man auch keine Grenzwerte sondern weiss Weltweit wo man steht, im Gegensatz zu den anderen Werten wo die Bestimmungsmethode einen wesentlichen Unterschied macht.

Streiten will ich jetzt aber auch nicht, nur erwähnen, dass es viele gibt wo der TSH schwankt dass es a Freud ist (meine Tochter ist so eine, da kannst im gleichen Labor 3 mal hintereinander messen und kriegst alles zwischen 2 und 8 )


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BeitragVerfasst: 30. Aug 2016 19:01 
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Registriert: 11. Aug 2016 9:30
Beiträge: 12
Wenn ich noch mal fragen darf, was eure Empfehlung wäre, in welchen zeitlichen Abstand ich erhöhen könnte? Bin aktuell bei 62,5LT Henning
Hier noch der Werteverlauf den ich mir zusammengebastelt habe:

Blutwerte vom 01.12.2015 mit vorheriger LT Einnahme 50
TSH-basal 0,454 (0,3-2,5)
T3 5,52 (3,1-6,8)
T4 22,5 (12 - 22) leicht erhöht

Blutwerte vom Februar 2016 mit vorheriger LT Einnahme 50
TAK IU/ml 10,4 ( 0-115)
TSH-basal 0,47 (0,3-2,5)
T3 5,56 (3,1-6,8)
T4 23,5 (12 - 22) leicht erhöht
TPO-AK nicht gemessen
Vitamin D nicht gemessen

21 April 2016 mit vorheriger LT Einnahme 50
TSH-basal 0,474 (0,3-2,5)
T3 5,53 (3,1-6,8)
T4 23,4 (12 - 22) leicht erhöht
TPO-AK nicht gemessen

Blutwerte 24.07.2016 erst nach BE 37,5 LT genommen
TSH-basal 0,40 (0,3-2,5)
T3 4,8 (3,1-6,8)
T4 19,6 (12-22)
TPO-AK 5,0 (0-34)


Zuletzt geändert von Frankmuc am 01. Sep 2016 12:13, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31. Aug 2016 9:26 
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Registriert: 22. Aug 2016 8:58
Beiträge: 38
@ snooperl
Ich möchte auch nicht streiten, aber noch folgenden Link einstellen. Den habe ich erst vor kurzem entdeckt.
http://blog.endokrinologie.net/tsh-schi ... stik-2616/
Wenn ich es richtig verstanden habe geht es darum SD-Werte mit gleicher Blutprobe, aber verschiedenen Testmethoden zu ermitteln.
Fazit:
TSH schwankt, freie Werte bleiben gleich.

Unter Kommentar steht, dass durch ein Austausch des Testverfahrens andere TSH-Werte entstanden.

@ Frankmuc
Warum willst du noch weiter erhöhen? Hast du Symptome?
Deine Werte unter 37,5µg waren doch gut.
Bleibe erst einmal bei 62,5µg bis 6-8 Wochen rum sind und lass dann neue Werte (Wie du jetzt weißt, ohne vorherige LT-Einnahme.) machen. Wenn es geht auch immer um die gleiche Uhrzeit.
Danach sehen wir weiter.

Ich habe jetzt auch einen Selbstversuch (in Bezug auf Dosiserhöhung wegen Symptomen ohne Wertebestimmung) hinter mir, der schief gelaufen ist.

LG Ellen


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BeitragVerfasst: 31. Aug 2016 10:57 
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Registriert: 11. Aug 2016 9:30
Beiträge: 12
@ellen

was meinst du mit "schief gelaufen"? bist du in die Überfunktion gerutscht?


Du hast schon recht, meine Werte sehen gut aus, aber mit wenig LT ging es mir richtig schlecht, da habe ich mich gefühlt wie ein Zombie, nicht belastbar, früh am Abend total kaputt, müde usw.
Aktuell mit den 62,5 geht es mir aber auch nicht sonderlich gut, am frühen Vormittag werde ich immer voll hibbelig, fahrig und nervös, fühle mich klapprig und habe schwäche in den Beinen. Außerdem ist meine HWS/BWS Bereich total verspannt, das strahlt in den ganzen Rumpf (Sitze im Büro) und Hitze vertrage ich auch nicht.
Meine Hoffnung wäre, das meine SD mit mehr LT nicht mehr so viel rattert und ich wieder ruhiger und entspannter werden kann. Ist echt belastend wenn man sich so schwach fühlt.

Bin jetzt total verunsichert was ich tun soll? Früher hatte ich Jahrzehnte Jodthyrox 100 genommen und mich eigentlich wohl gefühlt damit. Lediglich Herzstolpern kam 2015 dazu. das habe ich nach Medi-wechsel und reduzierung nicht mehr.
Ich fühle mich schon voll Psycho und das nervt. Soll ich jetzt auf ne "ordentliche" Dosis oder es womöglich ganz ohne LT versuchen....


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BeitragVerfasst: 01. Sep 2016 8:49 
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Registriert: 22. Aug 2016 8:58
Beiträge: 38
Mit "schiefgelaufen" meine ich tatsächlich, dass ich überdosiert war. Meine Dosis war zu hoch.
Das fatale daran war, dass ich keine Überfunktions- sondern Unterfunktionssymptome hatte.

Bei zu viel LT wandelt der Körper weniger T4 in T3 um, so schützt er sich vor den Folgen einer Überdosierung.

Ich vermute, dass du am frühen Vormittag den Übergang vom LT aus dem Darm ins Blut merkst.
Das nennt man anfluten und es beginnt etwa 1,5 Stunden nach der LT-Einnahme und endet etwa 4 Stunden nach der LT-Einnahme.
Das hatte ich auch und habe deshalb den Einnahmezeitpunkt verlegt. Ich teile auch meine Tagesdosis auf zwei Portionen auf, eine mittags und eine direkt vor dem Einschlafen.

Mittags und abends habe ich nicht mehr die Probleme, die ich bei der Morgeneinnahme hatte.
Außerdem habe ich festgestellt, dass durch das Aufteilen der LT-Dosis meine Muskeln lockerer sind.

Lass erst einmal neue Werte machen.
Erst danach sollte die Dosis geändert werden, bzw. eine Umstellung des Einnahmeschemas erfolgen.

LG Ellen


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BeitragVerfasst: 02. Sep 2016 9:43 
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Registriert: 11. Aug 2016 9:30
Beiträge: 12
Ich habe mich mal ein wenig durch das Forum gewühlt und dabei gelesen, das viele ähnliche Probleme hatten, wenn sie wie ich zu lange auf einer zu niedrgen Dosis hingen.
Bin jetzt den 11 Tag auf 62,5 LT Henning und merke seit gestern das meine Symptome, die du ja auch anfluten nennst, besser werden. Also nicht mehr so hibbelig und weniger Benommenheit.
Was ich persönlich aber am wichtigsten finde, meine trüben Gedanken werden weniger! Das macht für mich den Eindruck, das ich mit mehr LT weniger depri bin :D :) :lol: , meine Krankheitsgedanken werden auch weniger. Wollte das einfach mal loswerden, da andere womöglich auch in so einer Depri-Schleife hängen? Bei mir hilft mehr LT jedenfalls!
Mein Nacken (Übergang HWS/BWS) und Brustkorb sind aber immer noch arg verspannt. :cry:


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BeitragVerfasst: 03. Sep 2016 9:41 
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Registriert: 22. Aug 2016 8:58
Beiträge: 38
Bei mir ist es so, dass sich mein Befinden schon einen Tag nach einer Dosisanpassung ändert.
Nach etwa 14 Tagen weiß ich, ob ich bei der gewählten Dosis bleiben kann.
Bei meiner weiter oben genannten Problematik habe ich in kürzeren Abständen zu oft gesteigert.
Das hake ich jetzt als Selbstversuch ab und bin um eine Erfahrung reicher.

Das Problem ist die relativ lange Halbwertzeit des Thyroxin´s von etwa 7 bzw. 8 Tagen und der Aufbau des Wirkspiegels.
Wenn ich mich nicht irre ist erst nach ungefähr 4 Wochen die neu gewählte Dosis im Körper angekommen. Vorher spielt immer noch die alte Dosis und der (durch den Dosiswechsel) schwankende TSH mit rein.
Durch den schwankenden TSH reagiert die SD mit veränderter Produktion und das führt auch zu wechselnden Beschwerden.

Wenn ich zu wenig LT nehme, machen mir meine schlechten Gedanken auch zu schaffen. Je näher ich an meine Zieldosis komme, desto weniger (schlimm) werden sie.

LG Ellen


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BeitragVerfasst: 05. Sep 2016 14:15 
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Registriert: 11. Aug 2016 9:30
Beiträge: 12
Ich habe mir jetzt zur Gewohnheit gemacht die Dosis und das Befinden jeden Tag kurz aufzuschreiben, sonst blicke ich da gar nicht mehr durch.

Die leichte Erhöhung von 50 auf 62,5LT Henning scheint mir gut zu bekommen, besonders weil diese ewige Unruhe und depressiven Gedanken fast weg sind. 8)
Allerdings fühle ich mich auch ein wenig wie ein Drogensüchtiger Junkie und möchte am liebsten schon wieder erhöhen. :evil: Denke aber es ist besser die Dosis mit der es mir jetzt halbwegs gut geht sechs Wochen zu halten und erstmal zu Kontrolle zu gehen, bevor ich womöglich wieder steigere. Jedenfalls habe ich mir fix vorgenommen endlich etwas Ruhe in das Chaos zu bringen. Dosis wechseln ist für mich echt die Hölle. Als dummes Männchen seine Schilddrüsenerkrankung verstehen lernen ist schon schwer genug. Kommen Männer eigentlich in die Wechseljahre? Mir kommt es so vor als wäre das ganze erst jetzt mit Ende 40 so dramatisch geworden :?: ? Jedenfalls in Dimensionen die ich mir nicht vorstellen konnte. :roll:


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