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 Betreff des Beitrags: Nestle
BeitragVerfasst: 16. Nov 2009 9:41 
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Registriert: 13. Nov 2009 14:13
Beiträge: 6
Sodala das erste Unternehmen hat schon zurückgeschrieben.

wir danken für Ihre Anfrage und freuen uns über Ihr Interesse an unseren Produkten.



In den meisten unserer Produkte (z.B. MAGGI) wird jodiertes Speisesalz verwendet.



Dies ist auf der Zutatenliste als "Speisesalz jodiert" oder "Vollsalz" gekennzeichnet. Die Jodierung von Speisesalz ist in Österreich gesetzlich im Speisesalzgesetz vorgeschrieben um Jodmangelerscheinungen entgegenzuwirken.



Die Verwendung von jodiertem Speisesalz ist eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung des Jodmangels in Binnenländern (wie Österreich).



Jodiertes Speisesalz enthält 15-20mg Jod/kg.


Wir hoffen Ihnen mit dieser Auskunft weiter geholfen zu haben und verbleiben



mit freundlichen Grüßen



NESTLÉ KONSUMENTEN SERVICE


Ehrlich gesagt es ist mir egal ob es Unternehmen unangenehm ist ob sie im zusammenhang von Jod befragt werden und dies in einem Forum publiziert wird.

Schließlich sind wir Konsumenten, wir sollten ein umfassendes Recht haben über die Inhaltsstoffe Bescheid wissen. Schließlich schreiben die Unternehmen einerseits auf die Sachen zB drauf ob Nüsse etc enthalten sind, dann können sie auch schreiben ob Jod drinnen ist.

Schließlich geht es um meine Gesundheit, um mein Wohlbefinden.


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BeitragVerfasst: 16. Nov 2009 9:59 
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Registriert: 13. Nov 2009 14:13
Beiträge: 6
www.ages.at

Autor: Rosmarie Pichler, Lebensmitteluntersuchung LinzHimalayasalze & Co – besondere Salze?
Salz war in früheren Zeiten rar und mit dem Wert von Gold gleichzusetzen. Mittlerweile ist Salz überall und kostengünstig verfügbar. Nach wie vor ist es dem Konsumenten das beliebteste Würzmittel und wird nach wie vor zur Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt.

Speisesalz ist per Definition das durch bergmännischen Abbau (Steinsalz), in Salinen (Siedesalze) oder aus Meerwasser (Meersalz) gewonnene, für die menschliche Ernährung bestimmte Kochsalz.


Speisesalz ist rechtlich in Österreich im Bundesgesetz über den Verkehr mit Speisesalz (Speisesalzgesetz) aus dem Jahr 1963 verankert, wo u. a. die Jodierung von Speisesalz geregelt ist. Vollsalz ist demnach jodiertes Speisesalz, wobei der Gesamtjodgehalt 15-20 mg/kg beträgt. Weiters sind die Beschreibung der Zusammensetzung und chemische und physikalische Anforderungen an Speisesalz im Österreichischen Lebebensmittelbuch definiert. Demnach bestehen Speisesalze zu mindestens 95 % aus Natriumchlorid, der Rest sind natürliche Begleitsalze und Wasser. Zusätzlich sind Rieselhilfsmittel zugelassen (Calciumcarbonat oder Kaliumhexacyanoferrat), dann kann das Salz als „rieselfähig“, „streufähig“ oder gleichsinnig bezeichnet werden.


Seit einigen Jahren werden „Wundersalze“ wie Himalayasalz, Kristallsalz, Ursalz, Natursalz, Ayurvedisches Zaubersalz und ähnliches am Markt, teilweise über Direktvertreiber, mit den verschiedensten Anpreisungen angeboten, wie z. B.


„reich an wertvollen Mineralstoffen und Spurenelementen“
„hoher ….gehalt und ausgewogene Mineralstoffzusammensetzung“
„Anpreisungen über ausgleichende Wirkungen auf den Organismus“.
Dem Verbraucher wird suggeriert, dass es sich um ganz besondere Salze mit überaus wertvollen Mineralien, Spurenelementen bzw. Inhaltstoffen handelt. Nach Analysen wird dies jedoch nicht bestätigt, denn diese vermeintlichen „Wundersalze“ bestehen ebenfalls zu etwa 95 % aus Natriumchlorid, genauso wie normales Speisesalz. Sie enthalten, ebenfalls wie normales Speisesalz, lediglich Spuren an Begleitmineralien. Aufgrund der geringen Zufuhrmengen tragen diese nicht nennenswert zur Nährstoffversorgung bei. Besondere Wirkungen auf den Körper sind nicht belegt oder nicht nachvollziehbar.


Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher nicht gerechtfertigt, diese „Wundersalze“ normalem Speisesalz vorzuziehen. In der Regel sind diese Salze, in Gegensatz zu normalem Speisesalz, auch nicht jodiert. Ihr ausschließlicher Gebrauch könte daher zu einer Unterversorgung mit Jod führen. Aussagen zu Schwingungsenergien oder Ähnlichem – und auch teilweise angepriesene (Heil)-Behauptungen – können aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht nachvollzogen werden.


Stand: 26.6.2009


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 Betreff des Beitrags: Rechtslage...
BeitragVerfasst: 16. Nov 2009 10:31 
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Registriert: 10. Dez 2005 22:34
Beiträge: 318
http://www.ernaehrung-nutrition.at/cms/ ... beheft.pdf - Seite 175

Gruß - Norbert


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 Betreff des Beitrags: Manner
BeitragVerfasst: 17. Nov 2009 14:13 
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Registriert: 13. Nov 2009 14:13
Beiträge: 6
Wir möchten uns für Ihre E-Mail und Ihr Interesse an unseren Produkten bedanken.

Bezüglich Ihrer Anfrage können wir Ihnen mitteilen, dass wir unjodiertes Salz verwenden.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft behilflich gewesen zu sein und würden uns freuen, Sie in Zukunft zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
für die Qualitätssicherung

Sodala ... also es darf genascht werden :-)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Nov 2009 0:08 
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Registriert: 04. Mai 2006 19:46
Beiträge: 165
Auch von der Firma Lorenz (Deutschland) - Snacks mit Nüssen - habe ich die Nachricht bekommen, dass ausschließlich unjodiertes Salz verwendet wird.

lg
Peter


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 18. Nov 2009 23:15 
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Registriert: 04. Mai 2006 19:46
Beiträge: 165
peter2906 hat geschrieben:
ichfrau hat geschrieben:
bei hofer die "zurück zum ursprung" brot und gebäck

lg


Da wäre ich etwas vorsichtig: Auf meine Anfrage wegen Salz im Brot habe ich folgende Antwort erhalten:

Wir schreiben derzeit unseren Bäckern in unseren strengen Prüf Nach! Richtlinien nicht vor, ob jodiertes bzw. unjodiertes Salz zum Einsatz kommt und damit ist es der Bäckerstube selbst überlassen, welches Salz verwendet wird. Ich denke, es wäre am einfachsten, wenn Sie uns mitteilen, von welchen Bäckern Ihre Zurück zum Ursprung Brote kommen. Diese Angabe können Sie auf der Etikette ablesen (siehe Anhang). Denn je nach Region werden unsere Brote von unterschiedlichen Bäckerbetrieben hergestellt, eine Filiale kann je nach Produkt wiederum von mehreren Bäckern beliefert werden. Mit diesen Angaben können wir Ihnen genau Bescheid geben, ob der Bäcker auch unjodiertes Salz verwendet und wenn ja, bei welchen Produkten.



Zu Ihrer Info: Der Bergkäse von Zurück zum Ursprung sowie folgende Käsesorten der Molkerei Berglandmilch sind aus unjodiertem Salz:

Weichkäse (Camembert, St. Hubertus), Almkaiser, Stiftskäse, Weidtaler, Pilgerkäse, Ruttensteiner.


lg
Peter


Heute habe ich neue - sehr postitive Nachricht - von ZürückZumUrsprung erhalten:

Sehr geehrter Herr _______,
wie bereits angekündigt hat uns der Wunsch nach unjodiertem Salz von Seiten unserer Konsumenten veranlasst, unsere Richtlinien dementsprechend zu adaptieren! Ich freut mich, Ihnen mitteilen zu können, dass wir die Auflage, dass bei Zurück zum Ursprung Brot und Gebäck NUR UNJODIERTES SALZ zum Einsatz kommen darf, fortan in unseren Qualitätsrichtlinien aufnehmen und umsetzen werden. Die Bäcker wurden bereits angewiesen, die Umstellung auf unjodiertes Salz für alle Zurück zum Ursprung Brot- und Gebäcksorten vorzunehmen.

Während die Umstellung selbst nach Auslauf des vorrätigen Salzbestandes rasch erfolgen kann, werden Sie die Ausweisung auf den Etiketten erst bei der nächsten Neuauflage finden. Etiketten werden in hoher Auflage produziert, Sie dürfen also nicht verwundert sein, wenn es eine Zeitlang dauern wird, bis die der bestehende Druckbestand ausläuft und die neuen Informationen aufgedruckt sind. Wir ersuchen um Ihr Verständnis.

Das ist doch was!!!
LG
Peter


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 Betreff des Beitrags: Bäckerei Ströck
BeitragVerfasst: 18. Feb 2010 20:03 
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Registriert: 04. Mai 2006 19:46
Beiträge: 165
Heute - nach etwa 5 Monaten Wartezeit - habe ich die Stellungnahme der Geschäftsleitung der Bäckerei Ströck erhalten:

Die Jodierung von Speisesalz ist in Österreich gesetzlich geregelt. Obwohl diese Verordnung nicht das Salz für die Lebensmittelverarbeitung betrifft, haben wir vor vielen Jahren bewusst die Entscheidung getroffen, alle Brot- und Gebäcksorten mit dem gesundheitsfördernden, jodierten Speisesalz zu würzen. In Mitteleuropa weisen mehr als 30 Prozent der Erwachsenen eine jodmangelbedingte Schilddrüsenvergrößerung oder Schilddrüsenknoten auf, in Ö aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Jodierung von Speisesalz nur noch wenige. Also macht die Jodierung für den Großteil der Bevölkerung Sinn. Hinzu kommt, daß viele Menschen nicht mehr selbst kochen und verstärkt auf Fertigprodukte zurückgreifen, die zum größten Teil aus Kostengründen nicht mit jodiertem Salz hergestellt werden -

Wir bedauern, dass in dieser Maßnahme für Sie und andere Morbus Basedow-Patienten ein Nachteil gesehen werden kann, doch das gilt für viele Entscheidungen, daß sie nicht für alle die passende Lösungen parat haben bzw. haben können.


LG
Peter


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 Betreff des Beitrags: Re: Bäckerei Ströck
BeitragVerfasst: 19. Feb 2010 10:03 
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Registriert: 14. Mai 2008 8:00
Beiträge: 1793
peter2906 hat geschrieben:
Heute - nach etwa 5 Monaten Wartezeit - habe ich die Stellungnahme der Geschäftsleitung der Bäckerei Ströck erhalten:

Die Jodierung von Speisesalz ist in Österreich gesetzlich geregelt. Obwohl diese Verordnung nicht das Salz für die Lebensmittelverarbeitung betrifft, haben wir vor vielen Jahren bewusst die Entscheidung getroffen, alle Brot- und Gebäcksorten mit dem gesundheitsfördernden, jodierten Speisesalz zu würzen. In Mitteleuropa weisen mehr als 30 Prozent der Erwachsenen eine jodmangelbedingte Schilddrüsenvergrößerung oder Schilddrüsenknoten auf, in Ö aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen Jodierung von Speisesalz nur noch wenige. Also macht die Jodierung für den Großteil der Bevölkerung Sinn. Hinzu kommt, daß viele Menschen nicht mehr selbst kochen und verstärkt auf Fertigprodukte zurückgreifen, die zum größten Teil aus Kostengründen nicht mit jodiertem Salz hergestellt werden -

Wir bedauern, dass in dieser Maßnahme für Sie und andere Morbus Basedow-Patienten ein Nachteil gesehen werden kann, doch das gilt für viele Entscheidungen, daß sie nicht für alle die passende Lösungen parat haben bzw. haben können.


LG
Peter


Na bravo !!!!
Mehr kann ich dazu nicht sagen - somit sind wir wieder mal die Benachteiligten und Wehrlosen.

LG
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Gewürze
BeitragVerfasst: 08. Mär 2010 9:52 
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Registriert: 18. Dez 2009 21:09
Beiträge: 26
Ich liebe Gewürzmischungen des Familienbetriebes
http://www.spirit-of-spice.de/
nachdem die Firma auch viele verschiedene Salze führt, und ich keine Informationen über den Jodgehalt gefunden habe, hab ich eine EMail geschrieben und um Information gebeten.

Guten Morgen Frau ......l,
vielen Dank für diesen sehr wertvollen Hinweis, das ist ein wichtige Information die wir sofort umsetzen werden.
Wir benutzen in unseren Gewürzemischungen reativ wenig Salz von der Saline Luisenhall.
Dieses Salz ist naturbelassen und wird entsprechend nicht nachträglich Jodiert. Ich weiß allerdings nicht, wie hoch der natürliche Jodgehalt des Luisenhaller Salzes ist, dies habe ich aber schon angefragt … ich vermute der natürliche Jodgehalt ist sehr gering.
Sobald ich diese Info (natürlicher Jodgehalt im Luisenhaller Salz) habe, werde ich die genauen Informatione wie von Ihnen vorgeschlagen auf unserer Homepage eintragen.
Herzliche Grüße vom Niederrhein,

Edgar Wolter
Spirit of Spice
Spirit of Spice GmbH
Moltkeplatz 1
47877 Willich

LG Wienermaedl


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BeitragVerfasst: 27. Aug 2010 14:43 
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Registriert: 08. Apr 2010 15:45
Beiträge: 3
Hallo zusammen,
von einer Freundin, von welcher ein bekannter Vertreter von Kellys ist, weiß ich, dass die Firma Kellys für ihre Chips unjodiertes Salz verwenden.

Muss in Österreich wirklich nicht angegeben sein, ob das Salz jodiert istÜ

Ich habe nur auf den zusatz jodiert geachtet. Sonst dürfte man ja gar nichts mehr mit Salz essen. Heisst also wenn Salz oder Speisesalz bei den Zutaten steht nicht, dass es unjodiert ist?
Da unjodiertes Salz günstiger ist, kann ich mir gut vorstellen, dass Großproduzenten eher unjodiertes Salz verwenden.

Würde mich auch über weitere Infos zu diesem Thema freuen.

liebe Grüße


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