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 Betreff des Beitrags: Meine 16-jährige Tochter
BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 11:32 
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Registriert: 27. Dez 2009 19:15
Beiträge: 13
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Hallo zusammen!

Meine Tochter (16) hatte Anf. Dez. folgende Schilddrüsen-Werte:


FT3 4,4 (Ref.Werte 3,1 - 6,8)

FT4 1,0 (0,7 - 1,7)

TSH 5,2 (0,3 - 4,0)

Die SD-Sono hat einen unauffälligen Befund ergeben, ich mach mir aber jetzt schon meine Gedanken.

Vor kurzem (Nov./Dez.) hatte sie Pfeiffersches Drüsenfieber, welches jetzt wieder aufgeflackert ist. Immer wieder Kopfschmerzen, Müdigkeit, , geschwollene Lymphknoten, Eisenmangel, erhöhte Temperatur, Aphten.

Kann das auch von der SD kommen?
Anf. März sollen wir wieder zur Blutkontrolle.
Jetzt klagt sie plötzlich über Gelenksschmerzen. Zuerst das Knie, jetzt die Sprunggelenke, die sie kaum abbiegen kann.
Es ist zum Verrücktwerden! Sie hat jetzt schon so viel in der Schule verpasst.

Kann mir jemand sagen, was hinter solchen Werten stecken könnte?
Müsste eine Unterfunktion nicht gleich behandelt werden?

lg, Susanne


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 11:54 
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Registriert: 11. Aug 2009 18:08
Beiträge: 369
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hi susanne,

der TSH zeigt ja eindeutig, dass er viel zu hoch ist - für gewöhnlich fühlen sich die meisten bei einem wert um 1 am besten - mir auch!

eine UF sollte sicher sofort behandelt werden, grad mit den werten - warum bekommt sie keine hormone?
warte doch keine 3 monate, such einen anderen arzt auf - 3 monate mit solchen werten kann nicht gut gehen.

gelenkschmerzen, muskelschmerzen, kopfweh, müdigkeit - alles typische symptome, die behandelt werden müssen.

es wird dir hier sicher jeder raten, dafür zu sorgen, dass es so schnell als möglich behandelt wird.

wünsche dir und vorallem deiner tochter alles gute
lg claudia


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 12:08 
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Registriert: 27. Dez 2009 19:15
Beiträge: 13
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Danke Claudia, für deine prompte Antwort!

Ich weiß nicht, warum unser Hausarzt so lange zuwartet.
Das macht er immer (meine Zöliakie musst ich auch fast selber diagnostizieren, weil er mich nicht ernst nahm u. nie irgendwen weiterschickt zur weiterführenden Diagnostik), ich überlege wirklich schon einen Wechsel.

Oder wir gehen privat zu einem Arzt.
Ach, ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.

lg, Susanne


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 12:52 
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Registriert: 18. Dez 2007 20:17
Beiträge: 59
Empfehle dir auch einen raschen Arztbesuch, wennmöglich einen, bei dem deine Tochter konstant in Behandlung ist - bei Spitalsambulanzen kommt man immer zu jemanden anderen.
Privatarzt ist nicht billig, aber solange keine diagnostizierte Erkrankung vorliegt, würde ich schnell eine Privatarztversicherung abschließen. Kostet nicht so viel (ich zahle für mich als Erwachsene € 30,-- pro Monat) und man bekommt Privatarzthonorare bis € 1000,-- im Jahr rückerstattet. Kann ich wirklich empfehlen! Nehme allerdings an, die Versicherungen werden alle Behandlungen der Zölliakie ausschließen, aber dafür habt ihr dann einen Schutz für alle anderen Sachen.


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 13:24 
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Registriert: 27. Dez 2009 19:15
Beiträge: 13
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Spitalsambulanz kommt sowieso nicht in Frage - leben auf dem Land, bei uns gibt's weit u. breit keine passende Ambulanz.

Wenn, dann einmalig, max. 2x zum Privatarzt, dann muss der Hausarzt weitermachen.
Anders geht das nicht, bin leider im Moment auch nicht in der Lage, eine private Versicherung abzuschließen.
Behandlungen für Zöliakie brauch ich übrigens keine - alles, was ich brauch ist eine strikte, glutenfreie Ernährung - aber das ist ein anderes Thema!:)


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 14:25 
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Registriert: 18. Dez 2007 20:17
Beiträge: 59
will mich nicht aufdrängen, aber vielleicht erkundigst du dich einmal, was die Versicherung bei einer 16jährigen kostet (zahle für meine noch jüngeren Kinder zwischen 9 und 12,-- Euro), denn bei 2 Privatarztbesuchen ist das Jahresbeitrag schon locker wieder drin! Meine Erfahrung ist leider, dass sich praktische Ärzte nicht wirklich damit auskennen, und grad bei Jugendlichen ist eine genaue Abklärung extrem wichtig!


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 18:35 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
hutzl hat geschrieben:
hi susanne,

der TSH zeigt ja eindeutig, dass er viel zu hoch ist - für gewöhnlich fühlen sich die meisten bei einem wert um 1 am besten - mir auch!

lg claudia


hallo claudia !

du darfst aber bitte nicht vergessen, dass dieses mädchen "noch" keinerlei hormone einnimmt und somit der TSH-richtwert um1 nicht bei ihr gilt - sondern nur bei leuten die schon eine hormonsubstituion bekommen. es wäre also auch ein wert um 2,5 auch ok, wenn keine beschwerden sind, natürlich auch unter berücksichtigung der freien werte.

ich würde aber ebenfalls dringendst raten, einen guten endokrinologen aufzusuchen, der auch auf antikörper testet und eventuelle sd-erkrankungen wie hashi auszuschließt (ultraschall zeigte ja nichts, oder)?.

vielleicht macht auch die pupertät irgendwelche probleme und bring den ganzen hormonhaushalt durcheinander. ein guter arzt wird sicherlich der ursache auf den grund gehen und notfalls hormone verschreiben.

übrigens ich selbst hatte auch seinerzeit das pfeifferische drüsenfieber, ebenso viele andere betroffene die ich kenne auch.

aber mit hormonen und einer guten einstellung die rechtzeitig erfolgen sollte - ist alles halb so schlimm. hast du schon einmal bei dir selbst die sd-werte überprüfen lassen, auch die antikörper und ein ultraschall? oft liegen sd-erkrankungen in der familie.

lg
MAUS


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 19:28 
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Registriert: 27. Dez 2009 19:15
Beiträge: 13
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Hallo!

@bärbi:
Ist schon ok. Trotzdem ist eine zusätzliche Versicherung im Moment nicht drin!
Praktische Ärzte kennen sich anscheinend mit einigen Dingen nicht richtig aus. Ist auch klar, dass sie sich nicht mit allen Dingen so auskennen können wie ein Facharzt. Aber auf unseren HA hab ich schon einen richtigen Zorn mittlerweile, weil er nie an einen Facharzt weiterüberweist!

@Maus:
SD-Erkrankungen sind bei uns in der Familie tatächlich vorhanden.
Meine Mutter wurde 2x operiert (wg. Kropf - wie sie sagt) u. nimmt seit vielen Jahren Hormone.
Außerdem hab ich ja Zöliakie, die ja auch eine Autoimmunerkrankung ist.
Aus dem Zöli-Forum weiß ich, dass es viele Zölis gibt, die auch Hashimoto haben!
Bei mir selber waren bisher die SD-Werte immer in Ordnung.

Ultraschall hat nix ergeben.
Mittlerweile liegen die Nerven bei der ganzen Familie schon blank! Seit Nov. ein Arztbesuch nach dem anderen.
Jetzt geht die Schule wieder los u. Leistungen sollen erbracht werden,...


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BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 20:16 
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Registriert: 14. Mai 2008 9:00
Beiträge: 1793
Susanne1969 hat geschrieben:
@Maus:
SD-Erkrankungen sind bei uns in der Familie tatächlich vorhanden.
Meine Mutter wurde 2x operiert (wg. Kropf - wie sie sagt) u. nimmt seit vielen Jahren Hormone.
Außerdem hab ich ja Zöliakie, die ja auch eine Autoimmunerkrankung ist.
Aus dem Zöli-Forum weiß ich, dass es viele Zölis gibt, die auch Hashimoto haben!
Bei mir selber waren bisher die SD-Werte immer in Ordnung.

Ultraschall hat nix ergeben.
Mittlerweile liegen die Nerven bei der ganzen Familie schon blank! Seit Nov. ein Arztbesuch nach dem anderen.
Jetzt geht die Schule wieder los u. Leistungen sollen erbracht werden,...


richtig !
oft hat man nicht nur eine autoimmunerkraknung alleine, ich selbst habe ebenfalls 2.
meine mutter und meine großmutter haben ebenfalls hashimoto, also sind wir erblich vorbelastet.

du schreibst deine werte sind immer in ordnung gewesen - das sagt aber leider noch garnichts aus. denn solange deine werte im normalbereich sind, kümmert es auch keinen arzt ob nicht doch antikörper nachgewiesen werden oder schon eine sd-erkrankung ausgebrochen ist.

wie sind denn deine werte?

an und für sich brauchst du keine üw vom hausarzt und es reicht meistens die e-card für einen facharzt. das die nerven blank liegen kann ich gut verstehen, hilft aber auch nicht wirklich weiter.

die werte deiner tochter sind bereits schlecht, d.h. TSH ist nachgewiesen über der normgrenze und die freien werte grundeln im unteren bereich herum - sollten aber im oberen drittel liegen. eine unterfunktion ist eindeutig gegeben - wodurch auch immer????

ich weiß nicht wo du genau wohnst, vielleicht können dir leute aus dem forum gute ärzte in NÖ nennen. ich selbst komme leider aus wien.

dieser arzt wurde ebenfalls schon mal empfohlen.:

http://www.schilddruesenspezialisten.de ... php&id=396

ich habe die letzten jahre eine private ärztin gehabt, die leider ihre ordi in wien geschlossen hat, aber die 2. ordi in NÖ weiter betreibt. es ist eine wahlärztin, d.h. du bekommst einen teil von der krankenkasse zurück.

ich glaube, eine einmale gute erstuntersuchung von einem spezialisten und eventuell weitere betreuung sollte dir deine tochter wert sein. zumindest hast du dann einen hieb und stichfesten befund in den händen nach denen auch dein hausarzt weiter therapieren bzw. mit sd-hormonen einstellen kann.

warte nicht zu lange, es geht bereits jetzt deiner tochter schlecht. sollte sie wie ich eventuell vermute doch hashimoto haben, dann hat sie das lebenslang und diese erkrankung ist nicht heilbar, sondern nur behandelbar. steht am ultraschall nichts von einem echoarmen, inhomogenen sd-gewebe??? dies ist ein hinweis auf hashi. gut wäre aber die antikörperbestimmung, die die spezialisten machen - vielleicht hat sie derzeit auch einen schub und deswegen so schlimme beschwerden.

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06. Jan 2010 21:08 
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Registriert: 27. Dez 2009 19:15
Beiträge: 13
Wohnort:
Betr. meiner Werte:
Letzter Befund (2007/AKH Wien): TSH 1,83 (Ref. 0,44-3,77)

Es gibt bei uns im Bezirk einen Wahlarzt, der mir privat schon empfohlen wurde!
Natürlich ist mir meine Tochter das wert, darum geht es nicht.
Eher geht es ums „leisten können“.
Aber ich hab eh noch was am Sparbuch.

Wenns nach mir ginge, wäre schon längst eine Behandlung eingeleitet.
Waren zuletzt am Mo beim Hausarzt, er meinte, im März sehen wir uns wieder u. dann bekommt sie viell. ein Pulverl,…

Im Ultraschall-Befund steht:
"Normale Größe und Form beider Schilddrüsenlappen. Unauffällige Parenchymstruktur ohne Nachweis von Knotenbildungen und kein Nachweis von Kalkeinlagerungen.
Ergebnis: Unauffälliger Befund."


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