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Referenzwerte
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Autor:  maria1956 [ 01. Mär 2018 15:20 ]
Betreff des Beitrags:  Referenzwerte

Hallo alle zusammen,

hab gerade meine Blutwerte seit meiner OP im Dezember 2015 verglichen.
Es wurden die Blutwerte im KH und beim HA kontrolliert - also zwei verschiedene Labors.
Beide Labors verwenden die gleichen Maße (pg/ml und ng/dl), jedoch unterschiedliche Referenzwerte.
So kann man meines Erachtens nach NIE sagen, ob man in einer unterfunktion ist oder ob alles passt.
Die Referenzwerte jedes Labors sind Erfahrungswerte des jeweiligen Labors. Das kann ja dann nicht ganz passen.

In meinem Fall wäre ich laut Labor des KH in einer unterfunktion, was auch meinem befinden entspricht. Laut Labor meines HA aber nicht, weshalb er gegen eine Erhöhungen von Euthyrox ist.
Wie seht ihr das?
Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren.
Liebe Grüße
Maria

Autor:  Ellen72 [ 01. Mär 2018 16:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Referenzwerte

Hallo Maria,

ich bin der Meinung, dass man auch das Befinden und nicht nur die Blutwerte beachten sollte.
Das heißt, dass ich in Bezug auf die Dosis eher nach meinem Befinden, als nach den Blutwerten gehe.

Ich habe auch das Problem, dass ich zwei verschiedene Labore mit gleichen Maßeinheiten und unterschiedlichen Referenzbereichen habe.
Mit dem einen Labor komme ich zurecht, mit den Werten des anderen Labores kann ich nichts anfangen.
Ich hatte bisher immer Glück mit meinen Ärzten, die mir immer die Dosis verordnet haben, die ich brauchte, bzw. um die ich gebeten habe.

LG Ellen

Autor:  maria1956 [ 01. Mär 2018 18:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Referenzwerte

Hallo Ellen,
danke für die Rückmeldung.
Mein HA akzeptiert auch wenn ich selbstständig erhöhe. Trotzdem denke ich, dass es an der Zeit wäre die Referenzwerte zu vereinheitlichen.
Wenn jemand mit Beschwerden, die an eine Fehlfunktion der Schilddrüse denken lassen zum Arzt geht und die Blutwerte von einem Labor ausgewertet werden, das vielleicht mit einem zu großen Referenzbereich arbeitet, dann wird die Schilddrüsenerkrankung nicht rechtzeitig erkannt. Die Patienten werden dann leider oft mit Antidepressiva behandelt. Das Übergewicht wird auf falsche Ernährung und zu wenig Bewegung geschoben.
Also schon im Sinne einer rechtzeitig erkennbaren Erkrankungen sollten die Referenzwerte endlich vereinheitlicht werden.
Wir wissen ja bereits, dass unsere Schilddrüse nicht richtig arbeitet und trauen uns eigenverantwortlich zu dosieren, doch es gibt viele bei denen das nicht so ist.
Vielleicht liest hier jemand mit, der Einfluss auf die Labors hat, damit da endlich einmal ein EINHEITLICHER REFERENZBEREICH gefunden werden kann.
Liebe Grüße und schönen Tag noch
Maria

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