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 Betreff des Beitrags: Neuling - ein paar Fragen
BeitragVerfasst: 02. Mai 2018 10:20 
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Registriert: 25. Apr 2018 13:35
Beiträge: 2
Bin absoluter Neuling auf dem Gebiet und erhoffe mir ein paar Antworten von euch :-)

ich habe Anfang Jänner einige Schicksalsschläge gehabt und war dann auch 2 Wochen im Bett mit einer argen Verkühlung und Seitenstrangangina. Ich hab mich einfach nicht "erfangen" davon und war immer noch sehr schwach. Ich habe seit Sommer 2017 bemerkt, dass meine sonst so starken Fingernägel plötzlich richtig schichtenweise abblättern und meine Haare auch immer stumpfer werden. Aber seit Jänner 2018 gings echt bergab. ich hatte ständig extrem hohen und unregelmäßigen Puls bei sehr niedrigem Blutdruck, ich war nervös, fahrig, und hatte einfach keine Nerven, ich habe die Menschen um mich kaum ertragen. In der Nacht hab ich oft geschwitzt wie verrückt und kurz drauf war mir wieder eiskalt. Dazu dieses starke Herzklopfen, das mich fast verrückt gemacht hat.

Mitte März hatte ich dann Gesundenuntersuchung, der Arzt meine noch, die Symptome kommen daher, weil ich einfach von Haus aus ein "Nerverl" bin. Aber dann plötzlich: Überfunktion der Schilddrüse laut den Blutwerten.

ich bekam Betablocker und die haben auch gut geholfen, haben aber verursacht, dass ich sofort außer Atem gekommen bin.

Untersuchung der Schilddrüse 2 Wochen später ergab: keine Auffälligkeiten bei Ultraschall und Szintigraphie.

Neue Blutwerte wurden auch gemacht und mein Arzt hat mir letzte Woche folgendes erklärt: ich hätte zuerst eine sehr starke Überfunktion /Entzündung der Schilddrüse gehabt, diese wäre bei der Untersuchung aber schon im Abklingen gewesen, denn mittlerweile habe ich keine Unterfunktion mehr aber so viele Antikörper, die darauf schließen lassen, dass ich Hashimoto habe/bekomme - also quasi eine Unterfunktion.

Leider habe ich die Blutwerte nicht vom Arzt mitbekommen :-(

Ich muss momentan keine Medikamente nehmen, außer Betablocker bei Bedarf. Aber mir geht's momentan auch nicht schlecht muss ich sagen. Die argen Symptome von der Überfunktion sind fast weg.

Abgenommen habe ich von Jänner bis jetzt ca. 7 kg - einfach weil ich oft keinen Appetit hatte, also ohne Diät... das müsste ja, wenn ich in eine Unterfunktion komme, wieder in die Gegenrichtung schlagen, oder?

Meint ihr, dass es wirklich zwangsläufig zu einer Hashimoto-Erkrankung kommt, wenn man Antikörper gebildet hat? Kann sich das nicht einfach wieder so auflösen? In wieweit kann man da was machen bzw. vorbeugen um dem Immunsystem zu sagen, dass es bitte unterlassen soll, Antikörper zu erzeugen? :wink:

Im Juli muss ich wieder zur Blutabnahme, der Arzt sagt, dann sieht man weiter und muss entscheiden ob ich dann schon Medikamente braucht.

Eine Frage noch bzgl. Alkohol: ich habe jetzt eigentlich keine Probleme mehr mit dem nächtlichen Schwitzen, aber vorgestern hab ich am Abend bei einer Grillerei 3 Gläser Weißwein getrunken und die Nacht war der Horror - ich hab am Hals und an der Brust geschwitzt wie in den besten Zeiten im Februar - echt arg und unheimlich... kann das Zufall sein, oder kann es sein, dass ich Alkohol überhaupt nicht vertrage?

ich mache viel autogenes Training, weil ich mich damit selber beruhigen kann, denn das Nervöse hab ich schon (noch) immer irgendwie... aber so wie es in den letzten Monaten war, hab ich schon gezweifelt ob ich nicht doch einfach verrückt werde, so gesehen bin ich ja froh, dass ich eine Begründung für das Verhalten bekommen habe....



Ich bin weiblich, und 37 Jahre alt.

Ergänzung: ich hab immer Probleme mit Reizdarm. Ich vertrage Essen meistens schlecht :-( aber das schon seit Jahren.... Aber in den letzten Monaten war das echt arg - aber auch das hat sich jetzt wieder gebessert zum Glück. Ich merk also tatsächlich, dass sich was verändert hat. Die Frage ist nur für mich, ob das jetzt ev. so bleiben kann, also sich normalisiert hat oder ob es zwangsläufig eine Unterfunktion wird, weil ja die Antiköper die Schilddrüse angreifen, wenn ich den Arzt richtig verstanden habe.


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