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 Betreff des Beitrags: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 17. Feb 2011 13:03 
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Registriert: 14. Mai 2008 8:00
Beiträge: 1793
hallo !

melde mich mal in diesem unterforum :-)

ich, meine mutter und meine oma haben hashimoto und osteoporose - wobei ich die schlechtesten osteowerte habe.

ich wollte mal nachfragen, ob es ebenso wie ich hashis mit ostoporose gibt und welche behandlung sie bekommen.

leider vertrage ich die ganzen osteomedis sehr schlecht, mir wurde nun versuchsweise bonviat (3 monatsspritze) verabreicht, woauf es mir wieder schlecht ging. ausserdem ist meine überlegung, dass ich diese intravenöse spritze ja über jahre nehmen muss und nicht zusätzlich meine venen strapazieren möchte. da ich sonst auch noch regelmäßig zu diversen blutabnahmen gehen muss, denke ist das dies auf dauer (über jahre gehsehen) nicht so gut ist.

würde mich über rückmeldung von euch freuen

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 17. Feb 2011 21:26 
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Registriert: 07. Aug 2010 8:19
Beiträge: 63
Wohnort: Waldviertel
hallo MAUS,

bin zwar krebslerin, aber durch die überfunktion in der ich gehalten werde besteht auch gefahr - bei mir derzeit noch vorstufe aber nehme auf anraten der ärzte derzeit auch schon caldevit. habe nun aber im eigenen bekanntenkreis eine freundin meiner mutter, die enorme probleme mit den zähnen und dem kieferknochen hat - nach langen irrwegen wurde schließlich die beginnende auflösung des kieferknochens diagnostiziert - und man höre und staune - der grund dafür sollen die medikamente gegen ostheoporose sein!!!!
lies also bitte genau nach, was man dir da verabreichen will - ich habe derzeit ziemlich viel stress in der arbeit und komme also wenig zum weiterforschen - werde mich aber später sicher auch in diese richtung schlau machen!

einstweilen alles liebe
elisabeth


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 18. Feb 2011 8:13 
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Registriert: 14. Mai 2008 8:00
Beiträge: 1793
hallo elisabeth !

vielen dank für deine info !
ich habe seit 2003 osteoporose und einige zeit verschiedendste mittel probiert, aber nichts vertragen.

mit rücksprache vom gyn haben wir beschlossen, dass ich weil die werte 2 jahre (ohne medis) stabil waren bzw sich sogar leicht verbessert hatten vorerst nichts nehmen.

mein orthopäde hat dann die hände zusammengeschlagen und gemeint, ich muss auf jedenfall was nehmen und mir diese 3 monatsspritze empfohlen. aber wie gesagt, intravenös mag ich sowas eigentlich nicht nehmen. ich habe gelesen es gibt auchn noch eine 2x jährliche spritze ins untergewebe - keine ahnung welche erfahrungen es dazu gibt.

lg und schönes wochenende
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 18. Feb 2011 20:59 
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Registriert: 07. Aug 2010 8:19
Beiträge: 63
Wohnort: Waldviertel
hallo MAUS,
hier noch einmal kurz - habe einen artikel im internet gefunden - hier geht es um FOSAMAX - die bekannte kriegte aber was anderes und zwar in form von infusionen!
ich bin jetzt endlich wirklich brav und versuche täglich ein bis zwei stunden zu gehen! unterstützt wird dies dadurch, dass ich seit kurzem einen zweiten hund habe und so das gehen ohnehin pflicht ist - der schweinehund ist sonst bei schlechtwetter schon sehr groß!!!
die bewegung soll ja auch sehr viel dazu beitragen den knochenabbau zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen!

von Tobias Moerschen
NEW YORK. Zwei amerikanische Anwaltskanzleien haben Klagen gegen Merck wegen des Osteoporose-Medikaments Fosamax eingereicht. Damit droht ein neuer Skandal bei dem viertgrößten Pharmaunternehmen Amerikas, das sich derzeit gegen 10 000 Klagen wegen seines Schmerzmittels Vioxx wehrt. Die Kläger sehen Vioxx als Ursache für Herzattacken und Infarkte.
Fosamax führte laut den Klägeranwälten bei langfristiger Einnahme in manchen Fällen dazu, dass die Kieferknochen von Patienten abstarben. Merck-Sprecher Chris Loder wies gegenüber der Agentur Bloomberg die Vorwürfe zurück. Er verwies darauf, dass Merck auf dem Etikett von Fosamax das Risiko eines Absterbens der Kieferknochen erwähnt.
Die Anwälte argumentieren bei den Fosamax-Klagen ähnlich wie in den Vioxx-Fällen: Sie werfen Merck vor, aus geschäftlichen Interessen unzureichend und zu spät auf Risiken des Medikaments hingewiesen. Anwalt Tim O’Brien von der Kanzlei Levin, Papantonio, Thomas, Mitchell, Echsner & Procter bezeichnet Fosamax in einer am Montag eingereichten Klage als Ursache für das Absterben des Kieferknochens seiner Mandantin Linda Secrest. Die 59jährige nahm das Osteoporose-Medikament laut Klageschrift seit März 2000 ein, und 2005 wurde bei ihr ein irreversibler Tod des Kieferknochens diagnostiziert.
Fosamax gehört zur Medikamentengruppe der so genannten Bisphosphonate. Diese bekämpfen einen Rückgang der Knochendichte, unter dem viele Frauen in den Wechseljahren leiden. Mit einem Umsatz von 3,2 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr war Fosamax für Merck das zweitwichtigste Medikament nach dem Herzmittel Zocor. Dem US-Informationsdienst IMS Health zufolge verschrieben Ärzte das Präparat in den USA im vergangenen Jahr 22,4 Millionen mal.


alles liebe und ebenfalls ein schönes wochenende
elisabeth


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 19. Feb 2011 8:43 
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Registriert: 14. Mai 2008 8:00
Beiträge: 1793
vielen dank für den artikel !

jedoch glaube ich, dass nunmal alle medis vor und nachteile haben und man diese genau abwiegen sollte. osteoprose ist nicht zu unterschätzen, vorallem wenn man noch nicht so alt ist und diese unter umständen sich noch weiter verschlechter.

wie gesagt ich habe viel schlechtere werte als meine mutter und großmutter. diese intravenöse spritze lehne ich ab, wie es mit der 1/2 jährlichen spritze ist, weiß ich nicht - werde mich noch schlau machen. bewegung mache ich mehr als genug, daran kanns also nicht liegen - ebenso da ich ja immer nur milch getrunken und viel käse gegessen habe und mich auch sonst nicht ungesund ernähre.

bei mir dürfte es echt erblich bedingt sein - erklär das aber mal einem arzt :-)

lg
MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011 7:18 
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Registriert: 16. Aug 2007 7:27
Beiträge: 155
hallo maus, ich würde auf jeden Fall Calziumtabletten nehmen.Meine Freundin hat ebenfalls Osteoporose und weigert sich auch Medi zu nehmen. Sie hat mir erklärt, dass dur ch die regenmäßige Einnahme von Ca tab. ihre Werte konstant geblieben sind.Red mal mit deine Hausarzt, es gibt nämlich nicht nur Brausetabl. sondern auch
Kautabletten
lg grisu


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 23. Aug 2011 11:12 
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Registriert: 27. Nov 2010 15:01
Beiträge: 184
Mit Kalziumsupplementierung ohne VitD muss man aufpassen. Man kann sich da schön die Nieren verkalken.
Es gab vor kurzem mal eine Metastudie, die Kalzium-Einnahme (ohne Vitamin D!, ohne Berücksichtigung von Phosphat-Spiegel) mit mehr Herz-Kreislauf-Episoden nach ein paar Jahren in Verbindung brachte. Sie ist kritisch aufgenommen worden, eben, weil sie sich nur auf das Kalzium bezog. Einen Kommentar zu dieser Studie und weitere Hinweise zu Kalzium und Osteoporose gibt es hier

http://www.akdae.de/Stellungnahmen/Weitere/20100924.pdf

Mir scheint es wichtig zu sein, vor allem den Spiegel an Vitamin D in der Norm zu halten und ansonsten ist gute, mineralstoffreiche Ernährung ja immer empfehlenswert.

Charlotte


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 24. Aug 2011 6:50 
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Registriert: 14. Mai 2008 8:00
Beiträge: 1793
Guten morgen!

mittlerweile war ich auf der osteoporoseambulanz in lainz und bekomme jetzt täglich calziumkautabletten wo auch vitD enthalten ist. ebenso 1x wöchentlich extra BitS in tropfenform.nicht genug damit, bekomme ich auch noch 1/2 jährlich ein biphospanat "prolia" gespritzt.

LG MAUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Hashimoto und Osteoprose
BeitragVerfasst: 09. Feb 2015 8:38 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Eine Nuee Studie zeigt dass Vitamin D wichtiger ist als der Grad der Osteoporose wenn es um Knochenbrüche geht.

Vitamin D Spiegel kontrollieren lassen. Wer schilddürsenkrank ist leidet gern unter Vitamin D Mangel. Wir benötigen mehr Vitamin D Substitution als andere in unserem Alter.

Die Schilddürsenhormone müssen auch richtig eingestellt sein. Was ein Arzt für richtig eingestllt hält kann dem anderen die Haare zu Berge stehen lassen. Da also auch als Patient mit aufmerksam bleiben.

Gerade in dem längeren zeitraum der Wechseljahre ändert sich die Hormonsituation öfter und man muss auch das Thyroxin in der Dosis anpassen.

Calzium weit weg von den Thyroxintabletten einnehmen. Vitamin D auch. Wer Vitamin D einnimmt benötigt auch Magnesium.

Ein Versuch ist Tomatensaft. Eine ideale Kombination an verschiedenen Mineralien. Wenn der Körper davon profitiert, dann schmeckt uns auch Tomatensaft, was uns ansonsten vielleicht vermehrt nur über den Wolken geschmeckt hat.


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