Logog Schilddrüsenforum


Das Diskussionsforum für Schilddrüsenfragen
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten,
Angehörigen und Interessierten


Ratschläge können nie einen Arztbesuch ersetzen!!

Initiatoren:
Initiatoren
Willkommen Forum Initiatoren Links Impressum Haftungsausschluß Home


Aktuelle Zeit: 18. Okt 2018 7:55

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 03. Nov 2012 1:04 
Offline

Registriert: 05. Sep 2011 17:31
Beiträge: 47
Hallo alle zusammen!

Ich war jetzt unlängst im AKH wegen einer genetischen Beratung für Brustkrebs, da das in meiner Familie gehäuft vertreten ist. Heute hat mich eine Dame von dort angerufen, weil sie mich informieren wollte, dass es das auch für Schilddrüsenkrebs gibt (http://www.meduniwien.ac.at/chir-endokr ... punkte.htm). Ich frage mich jetzt allerdings, ob es wirklich was bringt das zu machen, wenn ich ohnehin schon Schilddrüsenkrebs gehabt habe? Außerdem frage ich mich, ob ich wirklich so viel über meine Gene wissen will :-(

Was meint ihr dazu?

LG,
Marlene


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 03. Nov 2012 22:09 
Offline

Registriert: 27. Nov 2010 16:01
Beiträge: 194
Hallo,

ich weiß nur, dass es für den medulläre SD-Krebs definitiv ein Gen gibt, das auch familiär gehäuft auftauchen kann. Nicht jeder mit med. Krebs hat allerdings dieses Gen. Der medulläre Krebs kann sich als einziger auch an einem bestimmten Blutwert zeigen.

Es würde in dem Fall ja auch weniger um Dich gehen, sondern um Angehörige. Allerdings kann man ja die SD auch per Ultraschall leicht untersuchen, so dass Deine Angehörigen auch von ganz allein darauf achten könnten, ob da Knoten sind. Es ist ja nicht so wie z.B. wenn Du Darmkrebs hättest und dann alle zur Spiegelung müssten. Das ist ja viel aufwändiger. Verstehst Du meinen Gedankengang?

Viele Grüße
Charlotte


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09. Nov 2012 22:55 
Offline

Registriert: 11. Okt 2012 17:38
Beiträge: 11
Hallo!
Ich habe Schilddrüsenkrebs und ein Kind. Ich beschäftige mich schon länger mit den Thema "genetische Veranlagung". Ich habe jetzt von einer Bekannten gehört, deren Vater auch Schilddrüsenkrebs hatte und die ganze Familie dann zur Austestung ins AKH gefahren sind. Die Kinder waren alle betroffen und haben dann anschließend die Schilddrüse entfernen lassen und von den vier Enkelkinder war eines betroffen, auch diesem Kind wurde die Schilddrüse im Alter von ca. 8 Jahren entfernt. Habt ihr schon davon gehört und hat damit jemand Erfahrung? Wie ist eure Meinung zu diesem Thema?
DANKE


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10. Nov 2012 14:00 
Offline

Registriert: 27. Nov 2010 16:01
Beiträge: 194
Hallo,

wie ich schon geschrieben habe, ist mir nur für den medullären Schilddrüsenkrebs eine genetische Vorbelastung gekannt. Die entsprechenden Gene (?) heißen MEN-1 und MEN-2. Man kann also darauf testen und dann schauen, ob man die Veranlagung hat oder nicht.

Für den papillären ist mir nichts dergleichen bekannt.

Viele Grüße,
Charlotte


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 19. Nov 2012 11:02 
Offline

Registriert: 05. Sep 2011 17:31
Beiträge: 47
Guten Morgen,

Es ist interessant zu wissen, dass der Test nicht für papillären Krebs brauchbar ist, das haben nämlich meine Mutter und ich gehabt. Dann hat es vermutlich nicht viel Sinn, wenn ich das testen lasse. Das hätte mir die Dame vom AKH allerdings auch sagen können!

Viele Angehörige lassen sich ohnehin schon regelmäßig per Ultraschall untersuchen. Meine Schwester und meine Mutter sind den Untersuchungen der Gene allerdings sowieso vollkommen abgeneigt, sie wollen lieber nicht wissen, ob sie die Vorbelastung haben oder nicht. Die Diskussion gibt es schon länger bei uns daheim, vor allem wegen dem Brustkrebsgentest, weil das auch gehäuft bei uns vorkommt. Ich finde das bewundernswert, wenn die Familie da zusammenhält, bei uns herrscht der Grundsatz "Lieber nicht wissen" - aber davon ausgehen, dass wir es haben.

Es ist wirklich eine schwierige Frage - besonders wenn ich an Fälle denke die du, Kati, beschreibst, in denen dann als Vorsorge die betroffenen Gebiete entfernt werden. Es gibt ja auch Frauen, die sich die Brüste abnehmen lassen und die Gebärmutter entfernen (sobald wie möglich) wenn sie wissen, dass sie da genetisch vorbelastet sind. Ich glaube aber, dass ich das nicht könnte, vor allem bei der Brust; über die Gebärmutter kann ich vielleicht mehr sagen, wenn ich einmal Kinder habe.

Außerdem gibt es ja jetzt im Fall von zB Brustkrebs verschiedene Gene, die das weitervererben können, und es können nur diese zwei (?) untersucht werden. Ich weiß nicht, ob auch Schilddrüsenkrebs über verschiedene Gene vererbt werden kann?

LG,
Marlene


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 19. Nov 2012 23:26 
Offline

Registriert: 11. Okt 2012 17:38
Beiträge: 11
Hallo Marlene,

ich habe über diese Thema (Entfernung der betroffenen Gebiete) schon oft in letzter Zeit nachgedacht. Möchte ich es überhaupt wissen, ob meine Kinder davon betrofffen sind? Mein Mann jedenfalls nicht. Ich selbst kann diese Frage im Moment noch nicht beantworten. Ich habe so wie du papillaren Schilddrüsenkrebs und es ist toll, daß selbst das AKH keine guten Infos (bezüglich Austestung) herausrücken. Ich selbst bin im Kaiser-Elisabeth-Spital operiert worden und RJTherapie im SMZ-Ost. Warst du im AKH?. Welche Erfahrungen hast du gemacht.

Lg
Kati


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 20. Nov 2012 20:00 
Offline

Registriert: 05. Sep 2011 17:31
Beiträge: 47
Hallo,

Ich glaube die Dame, die mich angerufen hat, hat sich einfach nicht so gut ausgekannt und sich gedacht, sie sagt mir schnell, dass es diese Möglichkeit gibt. Sie selbst war von der Brustkrebsgen-Abteilung.

Ich war RJT im AKH, weil ich da nicht so lange drinnen bleiben musste. Meinen detaillierten Bericht findet man im Forum in der RJT-Sparte :) Man kann sagen, dass das Personal sehr nett war und ich das Gefühl hatte, dass ich gut betreut werde, aber die Erfahrung an und für sich war für mich nicht so toll. Im AKH ist das im letzten Bunker unten, da kommt man sich so eingesperrt vor, ist das im SMZ-Ost auch so?

LG,
Marlene


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 21. Nov 2012 22:50 
Offline

Registriert: 05. Apr 2012 8:26
Beiträge: 4
Ich habe heute versucht dort an zu rufen. Aber leider war keiner Erreichbar. Weiß jemand wer die Studie bezahlt?


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 26. Nov 2012 15:50 
Offline

Registriert: 11. Okt 2012 17:38
Beiträge: 11
Hallo Marlene,

habe deinen Bericht über die RJT im AKH gelesen. Das positive!!! :D ist ja wirklich, daß die Therapie so kurz dauert. Ich war im SMZ-Ost 1 Woche und drei Tage. Die Zimmer sind gut ausgestattet (mit großen Fenster usw.) und das Personal war super freundlich, daß einzige was micht gestört hat, daß ich so lange von meiner Familie getrennt war. Die Tage vor der Jod-Tabletteneinnahme sind mir lange vorgekommen. Ich bin am Montag hineingegangen und hatte anfangs diverse Voruntersuchungen. Erst am Freitag bekam ich dann die Tablette (waren bis Montag im Zimmer) und am Mittwoch gings nach diversen Nachuntersuchen wieder heim.

Liebe Grüße
Kati :wink:


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
design by webcompany
Powered by phpBB © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de