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BeitragVerfasst: 12. Jan 2016 12:41 
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Registriert: 11. Jan 2016 16:07
Beiträge: 3
Hallo!
Mir wurde vor einem halben Jahr die gesamte Schilddrüse entfernt. Obwohl es mir - was Schilddrüse und Thyrex-Einstellung betrifft gut geht, habe ich aber doch ein Problem, für das ich keine Erklärung gefunden habe. Vielleicht geht es ja hier im Forum jemandem ähnlich und irgendwer hat einen Tipp für mich woher das Problem kommt und inwieweit es vielleicht doch mit der (nicht mehr vorhandenen) Schilddrüse zusammenhängt..

Mein Zyklus ist ziemlich durcheinander. Unmittelbar nach der OP stieg er von (normalen 25 Tagen) auf 27/28 Tage, um danach jeden Monat kürzer zu werden. Mittlerweile bin ich bei den letzten beiden Zyklen-Abständen bei 18 und 19 Tagen angelangt. Die Stärke der Regelblutung würde ich als für mich normal bezeichnen. Wie gesagt - nur die Abstände werden unangenehm kurz.

Ich fühle mich relativ gut (bis auf ein manchmal sehr unangenehmes Kältegefühl im unteren Rücken).

Ich nehme Thyrex 75 und 100 (täglich im Wechsel). Und meine aktuellen Schilddrüsenwerte der letzten beiden Blutabnahmen liegen bei folgenden Werten:

FT 3: Nov 2015: 2,79 .... Dez 2015: 2,30
FT 4: Nov 2015: 1,58 .... Dez 2015: 1,05
TSH: Nov 2015: 0,04.... Dez 2015:1,59

Was vielleicht noch erwähnenswert ist: Ich hatte starken Eisenmangel (wahrscheinlich bedingt durch die Nahrungsmittelintoleranzen, die sehr lange unerkannt waren und die massive Durchfälle - und auch Panikattacken - verursacht haben). Der Eisenmangel ist behoben und an der Sanierung meines Darmes arbeite ich um die Histaminintoleranz und die Glutenunverträglichkeit noch besser in den Griff zu bekommen. Deshalb ernähre ich mich seit 8 Wochen histaminarm, glutenfrei, laktosefrei, vegan, zuckerfrei. (Klingt schlimmer als es ist).

Aber zum Problem mit dem Zyklus habe ich noch keinen Lösungsansatz gefunden. Meinem Gynäkologen traue ich ehrlich gesagt auch nicht soviel Schilddrüsenkompetenz zu, dass er etwas dazu sagen könnte, oder eine Verbindung herstellen könnte. Was mich auch zur 2. Frage bringt: Wer kennt einen Gynäkologen/Gynäkologin (in Niederösterreich), die sich auch gut auskennt, was den Einfluss der Schilddrüse betrifft. Am liebsten wäre mir eine Ärztin/ein Arzt, der/die auch Kassenarzt, denn ich habe schon unglaublich viel investiert in Wahlärzte und alternative Heilmethoden. Ich bin schön langsam finanziell am Limit.
Ich freue mich auf eure Anregungen/Gedanken zu dem Thema.
Danke!


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2016 15:37 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Deine SD wurde VOLLSTÄNDIG entfernt?

Und dann bekommst du 88µg täglich im Schnitt?

Wie zierlich bist du denn?

Gewicht? Körpergrösse?

Die immer kürzer werdenden Zyklen können gut von der SD kommen.
Progesteornmangel, Vitamin D Mangel lass abklären
Selen ist auch gut zu substituieren.

Mal sehen wie schwer du bist? Über- oder untergewichtig? ich würde ganz auf 100µg gehen udn MINDESTENS 1,5, wenn nicht sogar 2µg/Kg Körpergewicht T4 einnehmen.


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BeitragVerfasst: 23. Feb 2016 12:15 
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Registriert: 11. Jan 2016 16:07
Beiträge: 3
hallo melissa,
ja, ich nehme seit einer woche auch nur mehr 75 mikrog, weil ich mich mit 88mikrog sehr schlecht gefühlt habe - konnte wochenlang nur mehr maximal 4 stunden pro nacht schlafen - extrem unruhig etc.
ich wiege 55 kg bei 167 cm - meine ernährung ist auch frei von allen belastungen, ich lebe sehr gesund (kein nikotin, kein alkohol)- also ich denke die niedrige dosierung ist für mich ok.

vitamin d sollte ok sein (wurde vor ein paar monaten kontrolliert - aktuelle werte hab ich leider keine)
progesteron weiß ich nicht wo die werte liegen
selen? hab ich auch noch nie darüber nachgedacht?
danke jedenfalls für die anregungen!
glg


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2016 14:15 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Schlaflosigkeit und Unruhe kenne ich von der Unterdosierung. Ohne SD erscheint mit 75µg auf Dauer etwas zu knapp. Gerade auch im Winter brauchen viele eine höhere Winterdosierung, denn die SD ist ja fürs Heizen verantwortlich. Ganz ohne SD brauche ich 2µg/Kg Körpergewicht. Da wären 100µg das mindeste. Was wäre denn dein rechnerisches Normalgewicht?


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2016 11:01 
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Registriert: 11. Jan 2016 16:07
Beiträge: 3
hallo melissa!
also ganz ursprünglich wurde ich unmittelbar nach der OP auf 75 mikrog eingestellt - doc meinte, dass das für mich eine ganz gute durchschnittliche dosierung wäre…
als ich 88 mikrog thyrex genommen habe, lag mein TSH wert bei 0,14 (letzte blutprobe, die allerdings NICHT speziell für schilddrüsenhormone gemacht wurde, daher habe ich die anderen sd-werte nicht dazu).
mein körper reagiert bei zu niedrigem schilddrüsenhormon mit ständiger müdigkeit und erhöhtem schlafbedarf (kenne ich von VOR der op)… und überraschenderweise scheint sich auch beim monatszyklus etwas zu tun - immerhin bin ich nun schon bei tag 20 (statt 18 und 19) und warte noch immer auf das einsetzen der regel … (juhu!)
mein idealgewicht liegt zwischen 53 und 68 kg (laut internet-berechnung) - also da bin ich mit ca 56 kg drin … mal schauen ob die niedrigere dosierung auch langfristig etwas gebracht hat … jedenfalls gehe ich nach ostern noch einmal zur sd-kontrolle…
hast du auch die ganze sd entfernt? wieviel thyrex nimmst du (gewicht, größe?) wie lange brauchtest du bis du die richtige dosierung gefunden hattest? änderst du die dosierung manchmal?
ganz liebe grüße!


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BeitragVerfasst: 02. Mär 2016 15:03 
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Registriert: 05. Feb 2015 7:39
Beiträge: 541
Ich hatte keine OP. meine SD ist nach 25 Jahren Diagnose Hashimoto nun völlig abgebrannt. Anfangs lief ich 15 Jahre unauffällig bei 150µg T4 bei 75kg Körpergewicht, dann wurde wegen unerfüllten Kinderwunsch, Fehlgeburt ind er Frühschwangerschaft nach IVF und TSH von knapp 12 meine Dosis auf 200µg T4 Tagesdosis erhöht...Erstmals hatte ich gar keien symptome mehr..aber der Zyklus blieb immer noch über 30 Tage. erst als zuletzt nach supprimiertem TSH meine langzeitfunktionierende Thyroxindosis reduziert worden war ist meien Sd vollständig abgebrannt. Es war schlimm...jetzt hab ich 225µg T3+20µg T3 als Tagesdosis...bei um die 85kg KG.--Aber ich bin ein SPezialfall...vermutete Nebennierenschwäche..die Wechseljahre lassen grüssen. Aber unter dieser Dosis hatte ich nun 2 Jahre lang einen Zyklus von idelaen 28 Tagen...DAS ist mit der beste Indikator dass es gut eingestellt ist. Ich leide auch an Progesteronmangel udn nehme entweder Progestogel oder Schlafgarbeöl.


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