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Op-Freigabe
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Seite 1 von 2

Autor:  Maus [ 13. Aug 2011 16:03 ]
Betreff des Beitrags:  Op-Freigabe

hallo erstmal!
ich selbst bin hashimotobetroffene mit den dazugehörigen höhen und tiefen, wenn die einstellung nicht passt bzw. ich wieder einen schub habe.

leider wurde diesmal mein mann bzgl. eines knotens begutachtet.
der knoten ist kalt und soll unbedingt operiert werden. empfohlen wurde ihm Fr.Dr.tatzgern welche bei den barmherzigen schwestern in Wien OA ist und man auch auf normale Kasse wgkk operiert.

hat vielleicht wer mit dieser ärztin bzw. diesem Spital erfahrungen gemacht?

wie schnell bekommt man einen op-termin und was wird alles für eine op-freigabe angefordert?

wir sind derzeit noch auf urlaub, da der befund 1 Tag vor urlaubsantritt erstellt wurde.

ich danke für eure antworten.

Lg
Maus

Autor:  Hermine [ 14. Aug 2011 18:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

Für die OP - Freigabe ging ich zuerst zum Hausarzt der mir ein Lungenröntgen und ein aktuelles Blutbild "verordnete".
Mit beiden Befunden ging ich dann zum Internisten.
Der machte ein EKG, untersuchte mich, sah sich die mitgebrachten Befunde an und schrieb mir dann die OP - Freigabe.

Ich kann dir leider weder zur Ärztin noch zum KH Auskunft geben.


Alles Gute für die OP !

Autor:  Maus [ 14. Aug 2011 19:14 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

hallo hermine !

es ist wirklich alles sehr ärgerlich, da mein mann erst vor 1 woche bei der internistin war, er hat auch mit dem herz zu tun. hab nur gelesen, dass man auch vom HNO eine befundung bzw freigabe braucht, aber so wie du schreibst dürfte das dann doch nicht stimmen.

ausserdem sind wir derzeit noch 2 wochen auf urlaub bzw daheim und werden jetzt mal entweder in die ambulanz oder in die privatordi von dieser chirurgin gehen um ihr den befund vom dr.zettinig zu zeigen. sie soll dann eintscheiden, wie vorgegangen wird. allerdings nimmt mein mann blutverdünner und muss auch da rechzeitig pausieren soweit ich weiß.

ich danke dir vorerst für deine info.

der befund ergab erstmal:
volumen re 19ml, volumen links 13 ml
links kaudal ein 17,21,15mm messender scharf und unregelmäßig begrenzter echoarmer knoten. er zeigt doppelsonografisch perinodulär eine gesteigerte perfusion.
der rechte lappen ist unauffällig.

szintigrafie ca 80 MBq Tc99mm-Pertechnetat:
20 min nach i.n.applikation bild einer vergrößerten, regelrecht gelegenen, rechtsbetonten schilddrüse. in projektion auf den knoten li fehlende speicherung. uptake 1,36 %

ansonsten sind die sd-parameter alle gut in der norm.

lg
MAUS

Autor:  sissi [ 15. Aug 2011 8:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

guten morgen,

ich war in baden operieren und sehr,sehr zufrieden. vorher war ich einmal privat bei
dr.kovacs, ist oberarzt und leiter der chirurgie baden und mödling. ich erhielt innerhalb von
2 wochen einen op-termin.
der ablauf war so: 1 woche vorher holte ich mir einen befund beim hno arzt ein, da in baden keine hno abteilung ist, alle anderen befunde wurden im krankenhaus durchgeführt, ich war einen tag v o r der op schon im krankenhaus, erhielt ein tolles zweibettzimmer und musste nicht
von einem arzt zum anderen fahren. dr. kovacs war es auch so lieber, da man am op tag dann schon ruhiger ist.nach 4 tagen war ich wieder zu hause.
alles ist gut verlaufen, jetzt leide ich halt unter der richtigen einstellung.

hoffe, euch geholfen zu haben
schönen feiertag noch
lg sissi

Autor:  Maus [ 15. Aug 2011 12:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

danke sissi für deine rückmeldung !

da sieht man wieder wie unterschliedlich solche op´s verlaufen bzw freigaben verlaufen können.

wie gesagt, wir waren bei dr.zetting bei dem ich selbst auch seit jahren wegen hashimoto bin. er hat uns bzw meinem mann diese fr.dr.tatzgern empfohlen.

werde mich morgen mal bei den BHS schlau machen und nachfragen, wie das so ist bzw ob ich (also mein mann) vorher zur fr.dr. in die privatordi soll.

jaja diese einstellungsprobleme kenne ich nur allzu gut. ich habe jahrelang unter einer argen unterfunktion zu leiden gehabt, dazu kamen noch die schübe durch den zerstörungsprozess bei hashimoto.

mein mann ist schwerarbeiter, muss schwere lasten teilweise auf den schultern schleppen. das wird wohl für die nächste zeit ein problem werden?

lg
MAUS

Autor:  elikal [ 15. Aug 2011 13:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

hallo Maus,
war einige tage nicht im forum, aber hier noch einmal kurz meine OP-infos.
habe alles bis auf das Herz-Lungenröntgen bei meinem Hausarzt erledigt.eEr hat auch die freigabe geschrieben. die HNO-untersuchung wurde im Kaiserin-Elisabeth-Spital direkt am tag vor der OP erledigt. ich wurde von Doz.Hermann operiert (2x), weil der schnellschnitt während der Op leider nicht eindeutig war und der pathologe erst am nächsten tag den "krebsbefund" lieferte. ich hatte aber keinerlei probleme trotz zweimaliger op an aufeinanderfolgenden tagen.
auch ich war aber vorher bei doz hermann in der praxis. ich habe zwar eine zusatzversicherung, weiß aber, dass er auch kassenpatienten operiert.
die weiteren behandlungen RJT und kontrollen mache ich im smz-ost und bin sehr zufrieden. befunde kommen spätestens nach einer woche zu mir nach hause. bei anderen krankenhäusern dauert das oft bedeutend länger!
liebe grüße und alles gute
elisabeth

p.s.: das mit dem tragen ist für längere zeit tabu!!!!
http://www.drhermann.at/aufklaerung/nachderop.htm auf dieser hp findet ihr viele fragen beantwortet!!!

Autor:  Maus [ 15. Aug 2011 14:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

auch dir, ganz lieben dank !

ich versteh ja auch eigentlich nicht ganz, warum wir zu dieser chirugin empfohlen wurden bzw zu den barmherzigen schwestern - wo doch dr.zetting vom forum her schon weiß, welche chirurgen generell aufgesucht werden bzw es erfahrungen dazu gibt.

jetzt kommt es ja auch mal darauf an, wie die derzeitigen befunde vom dr.zettinig eingestuft werden bzw wann ein op termin angesetzt wird. er meinte, es muss nicht sofort, sollte aber trotzdem baldigst sein.

das problem ist auch, dass mein mann 54 jahre alt ist und schon wegen einem kuraufenthalt (der 1. in seinem leben) diesen mai von seinem chef niedergemacht wurde. er ist nie im krankenstand, ausser es ist wirklich etwas ernstes wie jetzt oder die damalige gallen op. natürlich hat er jetzt angst um seinen job. sein herz macht ja auch solche probleme, vorhoffflimmern, kurzfristig wasser im herzbeutel, plötzlicher lungen- und sowieso bluthochdruck.

es wäre schon gut, wenn er eine zumindest 50 % berufsunfähigkeit beantragen könnte, damit er unkündbar wäre, er geht ja sehr gerne arbeiten und nur daheim herumsitzen wäre für ihn unerträglich. wird ja auch schon der längere krankenstand ein jammer werden, da er sozusagen ein "unruhiger geist" ist und immer in bewegung sein muss.

LG
MAUS

Autor:  grisu [ 19. Aug 2011 10:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

Hallo Maus, wenn dein Mann Blutverdünner nimmt, muss er im Spital normalerweise auf die op vorbereitet werden, dabei wird meist auch die op tauglichkeiszuntersuchungen gemacht. Ich bin in den lezten Jahrn einige Male operiert worden und immer im Spital bzw im Sanatorium die Untersuchungen. Von HNO Untersuchung war bei meiner SDOp nie die Rede.
lg grisu

Autor:  Maus [ 19. Aug 2011 19:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

hallo grisu !

mein man nimmt zur blutverdünnung thromboASS 100 -braucht also noch kein richtiges verdünnungsmittel wie macoumar. diese dosis sollte normalerweise noch keine so großen schwierigkeiten für eine OP-freigabe machen.

die chirurgin wird uns sicherlich dazu mehr sagen können. bin schon gespannt, wie es bei den barmherzigen schwestern abläuft.

lg
MAUS

Autor:  Ernesto [ 24. Aug 2011 9:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Op-Freigabe

Hallo Maus,

klinke mich jetzt auch ein. Die Befunde die dein Mann vor der OP zur Freigabe durch den Anaesthesisten braucht sind altersabhängig. Da ich jetzt einfach mal annehme, dass dein Mann in "unserem" (40+) Alter ist, braucht er auf jeden Fall Lungenröntgen, aktuelles KBB (komplettes Blutbild), EKG und internistischen Befund. Ausserdem ist bei einer SD-Operation ein HNO-Befund vor der OP notwendig (wegen der möglichen Komplikation mit den Stimmbandnerven (Recurrensparese).

Über das KH und die operierende OÄ kann ich dir ldr. überhaupt nichts sagen, da ich beide nicht kenne.

Eine Blutverdünnung mit ASS ist generell nicht schwer in den Griff zu kriegen. 4-7 Tage vor der OP die Medis weglassen und es besteht kein höheres Blutungsrisiko mehr. WICHTIG: Nicht einfach das ASS weglassen, vorher UNBEDINGT mit dem behandelnden Internisten besprechen !!! Wegen der GRUNDERKRANKUNG derentwegen dein Mann das ASS nehmen muss !!!! (Stent, Insult MCI...........)
Ich habe dir hier einen Link reingestellt, da wird alles speziell für Wien ganz genau zusammengefasst: http://www.internist.at/opfreigabe.htm

Als Schwerarbeiter wird Dein Mann mit einem längeren Krankenstand rechnen müssen. Er soll danach für 4 Wochen maximal das Gewicht einer Glasflasche Mineralwasser heben....., das ist als Schwerarbeiter kaum möglich. :wink:

Wünsche euch, vor allem Deinem Mann für die OP alles Gute.

LG. Ernst

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